#News & Trends · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

VMWARE-HAMMER! Workstation Pro 26H1 ist HEUTE da — DEIN Hypervisor läuft endlich 64-Bit auf Windows

VMWARE-HAMMER! Workstation Pro 26H1 ist HEUTE da — DEIN Hypervisor läuft endlich 64-Bit auf Windows

VIRTUALISIERUNGS-SENSATION! Broadcom hat heute den großen Stecker gezogen: VMware Workstation Pro 26H1 ist als General Availability rausgegangen. Erstmals laufen ALLE Binaries, Bibliotheken und Installer-Komponenten nativ 64-Bit auf Windows. Schluss mit dem 32-Bit-WoW64-Krückstock, mit dem Workstation seit Jahren schleichend untenrum lief.

HAMMER: 64-Bit endlich überall

Das ist mehr als nur kosmetisch — ein 64-Bit-Prozess kann mehr RAM adressieren, profitiert von modernen Befehlssätzen und reduziert Speicher-Fragmentierung bei langen Sessions. Wer mehrere große VMs gleichzeitig fährt, merkt das sofort. Linux- und ARM-Workstation-User haben das eh schon lange — Windows war das letzte Holzbein.

UNGLAUBLICH: Frei und ohne Lizenz

Erinnerst du dich an die wilden Jahre mit Lizenzschlüsseln, die du auf Forum-Seiten suchen musstest? Vergangenheit. Broadcom hat VMware Workstation Pro kostenlos gestellt — privat, kommerziell, in Bildungseinrichtungen. Du brauchst keinen Key mehr, du brauchst nur das Setup. Und du musst dich nicht mal mehr authentifizieren, um den Installer zu ziehen.

NEU: Remote ARM-ESX und Zeitstempel

Workstation kann jetzt Remote-Verbindungen zu ARM-basierten ESX-Hosts aufmachen. Damit kannst du Server in der Ampere-Welt oder am Apple-Silicon-Mac-Mini-Cluster von deinem Windows-PC aus pflegen. Außerdem zeigt die VM-Liste neuerdings zwei Zeitstempel: Erstellt und Zuletzt eingeschaltet. Klingt klein, ist aber für Lab-User, die 50 VMs verwalten, Gold wert.

EXTRA-TIPP: Vor dem Update VM-Snapshots ziehen

Auch wenn Broadcom verspricht, dass alle bestehenden VMs sauber übernommen werden — ziehe einen Snapshot vor dem ersten Start unter 26H1. Manchmal hängen sich Tools-Versionen nach Major-Updates auf, dann ist der Rollback eine Sache von einem Klick. Wer Linux nutzt: Der Installer prüft jetzt strenger auf Kernel-Header — bei modernen Distros kein Thema, bei Debian-Stable mit Backports schon mal ein Stolperer.

FAZIT: 64-Bit war überfällig

Workstation Pro 26H1 ist KEIN Wunder-Release. Aber es macht das, was Profis seit Jahren wollten: Sauberes 64-Bit auf Windows, frei verfügbar, mit klarem Update-Pfad. Wer Workstation Player verwendet hat, sollte mittlerweile sowieso umsteigen — Player wurde 2024 in die Pro-Lizenz aufgenommen.

Häufige Fragen

Was ist neu in Workstation Pro 26H1?
64-Bit-Anwendung auf Windows, Remote-Connection zu ARM-ESX-Hosts, VM-Zeitstempel in der Liste, neue OS-Profile, Bugfixes bei den Help-URLs und Sicherheits-Updates.
Was kostet Workstation Pro 26H1?
Nichts. Broadcom hat Workstation Pro 2024 für alle Nutzungsarten frei gestellt — privat, kommerziell und Bildung. Keine Lizenz, kein Key, kein Konto-Login zum Download.
Bricht das Update bestehende VMs?
Nein, das Format ist kompatibel. Snapshots, virtuelle Disks und vmx-Konfigurationen werden ohne Konvertierung übernommen. Tools-Versionen sollten nach dem ersten Start aktualisiert werden.
Wie hole ich den Installer?
Aus dem Broadcom Support Portal. Login mit Broadcom-Konto, dann Downloads → VMware → Workstation Pro 26H1. Wer kein Konto hat, kann eines kostenlos anlegen.

Quellen:

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