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Für viele Homelab-Fans ist Proxmox das Herzstück des Servers. Doch eine Version dieser beliebten Virtualisierungs-Plattform geht jetzt in den Ruhestand: Proxmox VE 8 nähert sich dem Support-Ende.
Wann ist Schluss?
Proxmox VE 8 basiert auf Debian 12 „Bookworm“ — und der Support endet mit dieser Basis im Sommer 2026. Jede große Proxmox-Version wird rund drei Jahre lang gepflegt. Für VE 8 läuft diese Frist nun aus. Kein Grund zur Panik, aber ein klares Signal: Zeit, den Umstieg zu planen.
WARUM du nicht warten solltest
Ohne Support gibt es keine Sicherheits-Updates mehr. Gerade bei einem System, das deine virtuellen Maschinen und womöglich wichtige Dienste hostet, ist das riskant. Sicherheitsforscher warnen ohnehin, dass viele umgestiegene VMware-Flüchtlinge ihre Proxmox-Server zu selten aktualisieren.
Das bringt Proxmox VE 9
Der Nachfolger VE 9.2 (erschienen im Mai) bringt handfeste Verbesserungen:
- Dynamisches Load-Balancing: Der Cluster-Scheduler verteilt VMs automatisch nach echter Auslastung.
- WireGuard- und BGP-SDN: modernes, schnelles Software-Defined-Networking.
- Aktualisierter Ceph Tentacle für den Speicher-Cluster.
So gelingt der Umstieg
- Backups zuerst: Vor jedem Upgrade alle VMs und Configs sichern.
- Upgrade-Anleitung folgen: Proxmox bietet eine offizielle Schritt-für-Schritt-Doku für den Wechsel.
- Hardware prüfen: Wer ohnehin aufrüstet, fährt mit einem sparsamen Mini-PC wie dem Minisforum UM890 Pro* gut — ideal als leiser, stromsparender Proxmox-Knoten.
- Tiefer einsteigen: Das Proxmox VE 9 Praxisbuch* erklärt die neuen Funktionen praxisnah.
FAZIT
Ein Support-Ende ist kein Drama, sondern ein guter Anlass. Mit etwas Vorbereitung — Backup, Anleitung, vielleicht frische Hardware — wird aus dem Pflicht-Upgrade ein Leistungs-Plus für dein Homelab.