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Wer mehr als einen Proxmox-Server betreibt, kennt den Frust: ständig zwischen Web-Oberflächen hin- und herklicken. Genau hier setzt der Proxmox Datacenter Manager (PDM) an — und mit Version 1.1.4 (3. Juni 2026) wird der junge VMware-Herausforderer ein gutes Stück erwachsener.
EIN FENSTER FÜR ALLES
PDM ist Proxmox‘ Antwort auf das, was bei VMware vCenter heißt: eine zentrale Schaltzentrale. Statt jeden Knoten einzeln zu öffnen, siehst du alle deine VE-Hosts und Cluster auf einen Blick — Auslastung, virtuelle Maschinen, Container, Speicher. Das Tool ist kostenlos, quelloffen und läuft als eigene kleine Appliance neben deinen Servern.
MIGRATION ÜBER CLUSTER-GRENZEN
Das Highlight, das PDM von Anfang an interessant gemacht hat: Du kannst VMs zwischen verschiedenen Knoten verschieben, die gar nicht im selben Cluster stecken — die sogenannte Remote-Migration. Für Homelabs ist das Gold wert, wenn du einen Server umbaust oder Last umverteilst. Version 1.1.4 ist ein Punktrelease mit Stabilitäts- und Komfortschliff, kein Riesensprung — aber genau diese Pflege zeigt, dass Proxmox das Projekt ernst meint.
FÜR WEN SICH DAS LOHNT
Hast du nur einen Server, brauchst du PDM (noch) nicht. Sobald aber ein zweiter Mini-PC im Regal steht, spart dir die zentrale Verwaltung jede Menge Klicks. Beliebte, sparsame Basis für einen zweiten Proxmox-Knoten ist ein kompakter Ryzen-Rechner wie der Minisforum UM790 Pro* — leise, stromsparend und stark genug für mehrere VMs. Wichtig: PDM steckt weiter in der 1.x-Reihe, also vor dem Produktiv-Einsatz in Ruhe im Testlab ausprobieren.
Häufige Fragen
Was ist der Proxmox Datacenter Manager?
Was ist neu in Version 1.1.4?
Sollte ich sofort umsteigen?
Kostet PDM etwas?
Quellen: