Du jonglierst mit drei Kalendern, die sich gegenseitig nicht kennen? Ein neues Open-Source-Projekt namens Keeper will damit aufräumen — und zwar komplett in deiner eigenen Hand, ohne fremde Cloud.
WAS KEEPER MACHT
Keeper ist ein selbst gehostetes Werkzeug, das mehrere Kalenderquellen zusammenführt — egal ob entfernte Dienste oder klassische CalDAV-Server. Du bekommst eine aufgeräumte Oberfläche, um Termine über verschiedene Konten hinweg anzulegen, zu verwalten und abzugleichen. Statt fünf Apps offen zu haben, läuft alles über eine Zentrale.
DER CLOU: EIN MCP-SERVER FÜR DIE KI
Das Besondere: Keeper bringt einen MCP-Server mit. MCP steht für Model Context Protocol — die Schnittstelle, über die KI-Assistenten sicher auf Daten zugreifen. Heißt konkret: Dein KI-Helfer kann auf Wunsch deinen Kalender lesen und Termine vorschlagen, ohne dass du deine Daten an einen Cloud-Anbieter gibst. Genau diese Verbindung aus Self-Hosting und KI-Anbindung ist 2026 der spannende Trend.
SO SETZT DU ES AUF
Keeper lässt sich per Docker aufsetzen. Daneben brauchst du je einen PostgreSQL– und einen Redis-Container für Datenbank und Cache — Standardkost für jeden, der schon mal etwas selbst gehostet hat. Ein paar Minuten, ein docker compose, fertig. Da es ein junges Projekt ist, lohnt vor dem Dauereinsatz ein Blick in die Doku und ein Backup deiner Kalenderdaten.
Häufige Fragen
Was unterscheidet Keeper von einem normalen Kalender?
Wofür ist der MCP-Server gut?
Was brauche ich zum Selbst-Hosten?
Ist Keeper kostenlos?
Quellen: