#Hardware · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

SYNOLOGY-WENDE! DSM 7.3 lässt JETZT fremde Festplatten wieder rein — aber NICHT in den 2026er-NAS

SYNOLOGY-WENDE! DSM 7.3 lässt JETZT fremde Festplatten wieder rein — aber NICHT in den 2026er-NAS

SCHOCK: Synology macht einen spektakulären Rückzieher. Mit dem Rollout von DSM 7.3 dürfen Besitzer der 2025er-Plus-NAS endlich wieder das einbauen, was sie wollen: WD Red, Seagate IronWolf, Toshiba N300 oder andere Markt-Standardplatten. Die im Vorjahr eingeführte Sperre, die Drittanbieter-HDDs nur eingeschränkt nutzbar machte, war ein PR-Desaster — und Synologys Plus-Reihe verlor in der Folge sichtbar Marktanteile an Ugreen, QNAP und Unraid-Builds.

UNGLAUBLICH: Diese Funktionen sind wieder offen

Unter DSM 7.3 läuft Folgendes ohne Warnmeldungen oder Funktions-Einschränkungen:

  • SHR und Storage Manager — endlich wieder mit deinem Lieblings-Drive deiner Wahl.
  • SMART-Telemetrie und Health-Alerts — die hattest du vorher zwar grundsätzlich, aber Synology hat dich mit Pop-ups bombardiert.
  • Geplante und manuelle Drive-Tests.
  • RAID-Konfiguration mit beliebiger Marken-Kombination.

GEFAHR! Was DRINNEN bleibt

Bevor du jetzt die Champagner-Korken knallst:

  • 2026er NAS-Modelle: Synology hat nicht zugesagt, dass die HDD-Wende auch für die nächste Generation gilt. Hier könnte die Lock-in-Politik zurückkommen.
  • M.2-SSDs: Bleiben weiterhin auf Synology-Modelle beschränkt — wer Cache-SSDs nachrüsten will, zahlt weiter Synologys Preise.
  • Enterprise-Modelle (RS-/SA-Reihen): HDD-Restriktionen unverändert. Dort akzeptieren Konzerne die Lock-in-Politik eher.

So spielst du DSM 7.3 in 5 MINUTEN ein

  1. Im DSM-Backend auf Systemsteuerung → Aktualisieren & Wiederherstellen klicken.
  2. DSM 7.3 herunterladen, Backup von der Konfiguration ziehen.
  3. Update einspielen, Neustart abwarten.
  4. Danach im Storage Manager die HDD-Status prüfen — Warnungen sollten verschwunden sein.

FAZIT: Spätes Einsehen, aber besser spät als gar nicht

Die HDD-Sperre war Synologys schlechteste Entscheidung der letzten Jahre. Dass DSM 7.3 jetzt zurückrudert, zeigt: der Markt hat reagiert. Wer 2025 ein Plus-Modell gekauft hat, bekommt seine Freiheit zurück. Wer 2026 kauft, sollte aber im Auge behalten, ob die Politik auch dort gelten wird — bisher gibt es kein Versprechen.

Häufige Fragen

Welche Synology-Modelle profitieren?
Alle Plus-Modelle der 2025er-Serie (z. B. DS425+, DS925+, DS1525+, DS1825+). Nicht betroffen: 2026er-NAS, Enterprise-Linie (RS, SA, FS) und HDDs an Erweiterungen, die noch unter den alten Regeln fielen.
Lohnt sich das Update sofort oder kann ich warten?
Sofort. DSM 7.3 enthält neben der HDD-Wende auch Performance-Verbesserungen und Sicherheits-Fixes. Vorher Backup nicht vergessen, falls etwas hakt.
Bricht das Update bestehende Konfigurationen?
Nein. SHR-Arrays bleiben intakt. Wer bisher mit eingeschränkter Telemetrie auf Fremd-HDDs lief, bekommt schlicht die volle Funktionalität zurück. Vorhandene Pakete (Plex, Surveillance Station, Container Manager) sind kompatibel.
Was ist mit M.2-SSDs für Cache?
Die Lock-in-Politik für M.2-NVMe-Cache-Slots bleibt bestehen. Synology verkauft hier eigene Module zu deutlich höheren Preisen als Markt-Standard. Wer das umgehen will, schaut auf Ugreen, QNAP oder ein DIY-Unraid-Setup.

Quellen

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