#Linux & Open Source · 2 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

FIREFOX-ALARM! Zwei kritische Lücken offen — Exploit-Code ist schon im Umlauf

FIREFOX-ALARM! Zwei kritische Lücken offen — Exploit-Code ist schon im Umlauf

Mozilla schiebt ein außerplanmäßiges Update hinterher: Firefox 152.0.6 stopft zwei Lücken, die beide als kritisch eingestuft sind. Und das Beunruhigende: Für beide gibt es bereits öffentlich verfügbaren Exploit-Code.

SCHOCK: Exploit-Code ist schon draußen

Die erste Lücke (CVE-2026-15718) steckt in der WebAssembly-Komponente von JavaScript — ein ungültiger Zeiger, der zum Einfallstor werden kann. Die zweite (CVE-2026-15719) betrifft die Seiten-Isolation beim Navigieren im DOM. Beide zusammen wurden in 152.0.6 geschlossen.

Mozilla schreibt zu beiden Fällen klar: „Uns ist bekannt, dass Exploit-Code hierfür öffentlich ist — wir wissen jedoch von keinen Angriffen in freier Wildbahn.“ Heißt: Noch wird die Lücke nicht ausgenutzt. Aber wenn der Bauplan öffentlich herumliegt, kann sich das schnell ändern.

So updatest du in 2 Minuten

Firefox aktualisiert sich normalerweise selbst. Anstoßen kannst du es sofort über Menü › Hilfe › Über Firefox — der Browser lädt dann 152.0.6 und bietet einen Neustart an. Danach bist du auf der sicheren Seite.

EXTRA: Im selben Zeitfenster hat auch Google für Chrome (Version 150) kritische Lücken geschlossen. Wenn du beide Browser nutzt, prüf gleich beide.

Häufige Fragen

Muss ich sofort updaten oder kann ich warten?
Weil für beide Lücken bereits Exploit-Code öffentlich ist, solltest du zeitnah aktualisieren — auch wenn Mozilla noch keine aktiven Angriffe kennt. Das Update dauert nur einen Neustart, es gibt also keinen Grund zu warten.
Woran erkenne ich, ob ich die sichere Version habe?
Öffne Menü › Hilfe › Über Firefox. Steht dort Version 152.0.6 oder höher, bist du geschützt. Ältere Versionen laden das Update in der Regel automatisch nach, sobald du die Seite öffnest.
Was bedeutet ‚Exploit-Code ist öffentlich‘?
Es heißt, dass irgendwo eine funktionierende Anleitung oder ein Programm existiert, das die Lücke ausnutzen könnte. Das senkt die Hürde für Angreifer deutlich — auch wenn aktuell noch keine echten Angriffe beobachtet wurden.

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