Mozilla schiebt ein außerplanmäßiges Update hinterher: Firefox 152.0.6 stopft zwei Lücken, die beide als kritisch eingestuft sind. Und das Beunruhigende: Für beide gibt es bereits öffentlich verfügbaren Exploit-Code.
SCHOCK: Exploit-Code ist schon draußen
Die erste Lücke (CVE-2026-15718) steckt in der WebAssembly-Komponente von JavaScript — ein ungültiger Zeiger, der zum Einfallstor werden kann. Die zweite (CVE-2026-15719) betrifft die Seiten-Isolation beim Navigieren im DOM. Beide zusammen wurden in 152.0.6 geschlossen.
Mozilla schreibt zu beiden Fällen klar: „Uns ist bekannt, dass Exploit-Code hierfür öffentlich ist — wir wissen jedoch von keinen Angriffen in freier Wildbahn.“ Heißt: Noch wird die Lücke nicht ausgenutzt. Aber wenn der Bauplan öffentlich herumliegt, kann sich das schnell ändern.
So updatest du in 2 Minuten
Firefox aktualisiert sich normalerweise selbst. Anstoßen kannst du es sofort über Menü › Hilfe › Über Firefox — der Browser lädt dann 152.0.6 und bietet einen Neustart an. Danach bist du auf der sicheren Seite.
EXTRA: Im selben Zeitfenster hat auch Google für Chrome (Version 150) kritische Lücken geschlossen. Wenn du beide Browser nutzt, prüf gleich beide.