Speicher wird zur knappen Ware: DRAM-Spotpreise haben sich seit Jahresanfang 2026 zweistellig nach oben geschoben, und der Effekt schlaegt jetzt direkt in deinen Homelab-Plan durch. Tom’s Hardware nennt den Trend „skyrocketing“ — und das ist nicht uebertrieben.
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WARUM jetzt — und nicht 2025
Mehrere Faktoren ziehen gleichzeitig an: AI-Workloads saugen HBM und DDR5 aus dem Markt, die grossen Foundries (Samsung, SK hynix, Micron) verschieben Kapazitaet zu Hyperscalern, und Mainstream-Module werden parallel knapper. Wer 2025 noch 32 GB DDR5 fuer 80 Euro bekommen hat, zahlt heute 120 — und im Q3 koennen es noch mal 20 Prozent mehr werden.
WAS in deinem Homelab wirklich teurer wird
Drei Kategorien treffen es besonders: Pi 5 und vergleichbare SBCs mit verloetetem LPDDR4X, Mini-PCs mit LPDDR5-on-Board (vor allem Lower-Power-Modelle), und NAS-Refresh-Pakete mit SODIMM-Erweiterung. Standard-DIY-Server mit DIMM-Steckplaetzen ziehen auch nach, sind aber etwas flexibler im Markt.
WO du SPAREN kannst — vier Tipps
Erstens: Gebraucht-Markt. Refurbished Workstations mit DDR4-ECC sind aktuell der Geheimtipp. Zweitens: Refresh vorziehen. Wenn du sowieso im Q3 modernisieren wolltest, kauf im Q2. Drittens: RAM-Pakete jetzt sichern. Wer SODIMM- oder DIMM-Module fuer den naechsten Build braucht, kauft sie heute. Viertens: Less is more. Bei vielen Homelab-Loads reichen 16 statt 32 GB — denk dran, bevor du gross planst.
WAS Mini-PC und Pi gerade tun
Wie schon im 15:00-Artikel beschrieben: Der GMKtec NucBox G3 mit Intel N100 hat den Pi 5 in der Compile-Performance ueberholt — und der DRAM-Effekt hat den Preisvorteil des Pi weitgehend aufgefressen. FAZIT: 2026 ist das Jahr, in dem Homelab-Hardware-Strategie wichtiger wird als spontane Bauchentscheidungen — wer plant, spart, wer wartet, zahlt drauf.
Häufige Fragen
Warum steigen die DRAM-Preise gerade?
Welche Geraete sind besonders betroffen?
Lohnt es sich, jetzt vorzukaufen?
Welche Alternativen gibt es?
Quellen: