BASTEL-HAMMER aus Cambridge! Die Raspberry Pi Foundation hat zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen echten Consumer-Computer auf den Markt geschickt. Der Raspberry Pi 500+ kommt im Tastatur-Format, hat On-Board-Storage und ein vorinstalliertes OS-Image. Du klickst HDMI rein, gibst Strom — und du bist drin.
Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links (mit * gekennzeichnet). Kaufst du über einen dieser Links, erhalte ich eine kleine Provision — für dich ändert sich der Preis nicht.
Bisher waren Pi-Modelle vor allem ein Bastel-Universum aus Stiftleisten, SD-Karten und „warum bootet das nicht?”. Der 500+ ändert das Spielfeld komplett.
UNGLAUBLICH: Endlich kein SD-Karten-Roulette mehr
Was den 500+ vom Vorgänger Pi 500 abgrenzt:
- NVMe-Slot integriert — schneller, robuster, größer als jede SD-Karte
- Pre-installed OS aus dem Karton — Raspberry Pi OS startet sofort
- Tastatur-Footprint mit Pi-eigenem Mainboard direkt unter den Tasten
- Konnektivität wie Pi 5: USB 3, Gigabit-Ethernet, HDMI x2, Wi-Fi/Bluetooth
Heißt: Du kannst den 500+ verschenken, ohne den Empfänger auf ein Tutorial-Wochenende einzuladen. Stecker rein, Stromnetzteil rein, fertig.
SCHOCK: Wer braucht das?
Drei klare Zielgruppen:
- Schulen und Bildungs-Projekte: Pro Klasse ein Stapel 500+, jeder Schüler bootet sofort. Keine Konfig-Stunden mehr.
- Reise-/Zweit-PC: Mitnahme im Rucksack, am Hotel-TV anstöpseln, surfen, mailen, Code-Editor. Komplett-Setup in zwei Minuten.
- Einsteiger, die Linux ausprobieren: Keine Windows-Partition gefährden, kein Boot-Stick basteln — der 500+ ist das billigste Tor zu Linux.
GEFAHR! Preis-Strecke ist nicht mehr 50 Euro
Realismus-Moment: Der Pi-Markt der „35 Dollar”-Ära ist vorbei. Der Pi 5 mit 16 GB ist zwischen Januar 2025 und Februar 2026 von 120 auf 205 Dollar hochgewandert. Der 500+ mit NVMe und Tastatur liegt nochmal drüber. Wer nur Pi-Hole laufen lassen will, kauft besser einen kleinen N150-Mini-PC.
Plus: Die Alternativen-Szene ist 2026 stark. Radxa, LibreComputer, OrangePi haben Boards, die in spezifischen Use-Cases den Pi schlagen. Wer professionell einkauft, vergleicht.
EXTRA-TIPP: Externer Monitor + Display-Port-Kabel
Der 500+ hat HDMI, kein DisplayPort. Wenn du ihn an einen DP-only-Monitor stöpseln willst, brauchst du einen Adapter — oder eine kleine 1080p-Reise-Display-Box. Apple-USB-C-Hubs taugen NICHT alle, die Pi-Foundation empfiehlt eigene Kabel. Plus: HDMI ist Standard-A — nicht Micro-HDMI wie beim Pi 4. Endlich.
FAZIT: Pi-Foundation wagt den Konsumenten-Schritt
Der Pi 500+ ist nicht für Bastler die Sensation, sondern für Eltern, Lehrer und Reisende. Wer schon zehn Pi-Modelle im Schrank hat, kauft eher ein Compute Module. Wer noch nie einen Pi besessen hat — und einen echten Computer im Tastatur-Format will — bekommt mit dem 500+ ein RIESEN Stück Linux ohne Stolper-Setup.