#Hardware · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

PI-HAMMER! Raspberry Pi 500+ macht JETZT den Tastatur-Computer zum Plug-and-Play-Schreibtisch!

PI-HAMMER! Raspberry Pi 500+ macht JETZT den Tastatur-Computer zum Plug-and-Play-Schreibtisch!

BASTEL-HAMMER aus Cambridge! Die Raspberry Pi Foundation hat zum ersten Mal in ihrer Geschichte einen echten Consumer-Computer auf den Markt geschickt. Der Raspberry Pi 500+ kommt im Tastatur-Format, hat On-Board-Storage und ein vorinstalliertes OS-Image. Du klickst HDMI rein, gibst Strom — und du bist drin.

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Bisher waren Pi-Modelle vor allem ein Bastel-Universum aus Stiftleisten, SD-Karten und „warum bootet das nicht?”. Der 500+ ändert das Spielfeld komplett.

UNGLAUBLICH: Endlich kein SD-Karten-Roulette mehr

Was den 500+ vom Vorgänger Pi 500 abgrenzt:

  • NVMe-Slot integriert — schneller, robuster, größer als jede SD-Karte
  • Pre-installed OS aus dem Karton — Raspberry Pi OS startet sofort
  • Tastatur-Footprint mit Pi-eigenem Mainboard direkt unter den Tasten
  • Konnektivität wie Pi 5: USB 3, Gigabit-Ethernet, HDMI x2, Wi-Fi/Bluetooth

Heißt: Du kannst den 500+ verschenken, ohne den Empfänger auf ein Tutorial-Wochenende einzuladen. Stecker rein, Stromnetzteil rein, fertig.

SCHOCK: Wer braucht das?

Drei klare Zielgruppen:

  1. Schulen und Bildungs-Projekte: Pro Klasse ein Stapel 500+, jeder Schüler bootet sofort. Keine Konfig-Stunden mehr.
  2. Reise-/Zweit-PC: Mitnahme im Rucksack, am Hotel-TV anstöpseln, surfen, mailen, Code-Editor. Komplett-Setup in zwei Minuten.
  3. Einsteiger, die Linux ausprobieren: Keine Windows-Partition gefährden, kein Boot-Stick basteln — der 500+ ist das billigste Tor zu Linux.

GEFAHR! Preis-Strecke ist nicht mehr 50 Euro

Realismus-Moment: Der Pi-Markt der „35 Dollar”-Ära ist vorbei. Der Pi 5 mit 16 GB ist zwischen Januar 2025 und Februar 2026 von 120 auf 205 Dollar hochgewandert. Der 500+ mit NVMe und Tastatur liegt nochmal drüber. Wer nur Pi-Hole laufen lassen will, kauft besser einen kleinen N150-Mini-PC.

Plus: Die Alternativen-Szene ist 2026 stark. Radxa, LibreComputer, OrangePi haben Boards, die in spezifischen Use-Cases den Pi schlagen. Wer professionell einkauft, vergleicht.

EXTRA-TIPP: Externer Monitor + Display-Port-Kabel

Der 500+ hat HDMI, kein DisplayPort. Wenn du ihn an einen DP-only-Monitor stöpseln willst, brauchst du einen Adapter — oder eine kleine 1080p-Reise-Display-Box. Apple-USB-C-Hubs taugen NICHT alle, die Pi-Foundation empfiehlt eigene Kabel. Plus: HDMI ist Standard-A — nicht Micro-HDMI wie beim Pi 4. Endlich.

FAZIT: Pi-Foundation wagt den Konsumenten-Schritt

Der Pi 500+ ist nicht für Bastler die Sensation, sondern für Eltern, Lehrer und Reisende. Wer schon zehn Pi-Modelle im Schrank hat, kauft eher ein Compute Module. Wer noch nie einen Pi besessen hat — und einen echten Computer im Tastatur-Format will — bekommt mit dem 500+ ein RIESEN Stück Linux ohne Stolper-Setup.

Häufige Fragen

Was ist neu am Raspberry Pi 500+?
Erstmals liefert die Raspberry Pi Foundation einen Plug-and-Play-Computer mit Tastatur-Format, integriertem NVMe-Slot und vorinstalliertem Raspberry Pi OS. Du startest aus dem Karton, ohne SD-Karte oder Boot-Stick zu basteln.
Lohnt sich das Update vom Pi 500?
Wenn du schon einen Pi 500 hast und keinen schnellen NVMe brauchst — nein. Wer Pi 500 noch nicht kennt, profitiert vom 500+ deutlich: schnellerer Storage, weniger Setup-Schmerz.
Was kostet der Pi 500+?
Konkrete deutsche Preise stehen aus. Der Pi 500 lag bei rund 90 Euro, der 500+ mit NVMe wird etwas drüberliegen — die Pi-Preise sind 2025/2026 spürbar nach oben gewandert.
Welche Anwendungsfälle deckt der 500+ ab?
Schul- und Lern-Setups, Reise-PC, Einstieg in Linux, Programmier-Spielplatz. Für reine Server-Last (Pi-Hole, NAS) ist ein normaler Pi 5 oder ein kleiner Mini-PC günstiger.

Quellen

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