#Hardware · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

PI-HAMMER! Raspberry Pi 5 KOMMT JETZT für 45 Dollar — DEIN Bastel-Budget atmet wieder auf

PI-HAMMER! Raspberry Pi 5 KOMMT JETZT für 45 Dollar — DEIN Bastel-Budget atmet wieder auf

Die Raspberry Pi Foundation hat eine neue Bottom-Line-Variante des Pi 5 vorgestellt: 1 GB LPDDR4-Speicher, 45 US-Dollar Listenpreis. Das ist der niedrigste Preis seit der Pi-5-Familie überhaupt — und gleichzeitig die zweite Preis-Schraube in einem Quartal, weil das 16-GB-Modell jetzt bei 145 USD liegt, 25 USD mehr als Anfang 2025.

WAS treibt die Preise?

Die Foundation begründet die Bewegung mit der DRAM-Preisrallye, die die ganze Branche trifft. Tom’s Hardware schreibt, dass Pi und N100-Mini-PCs preislich gerade auf Parität liegen — der Pi hat als reiner SBC also seinen Kostenvorteil eingebüßt. Die 1-GB-Variante ist die Antwort auf diese Realität: Wer wirklich nur ein wenig Edge-Compute, einen Pi-hole, einen RFID-Reader oder eine Kamera-Aufnahmebox braucht, soll nicht 80 USD für 8 GB zahlen müssen.

WER profitiert konkret?

Pi-hole, Klassenraum-Setups, Industrial-Sensor-Gateways, Garage-IoT — überall, wo 1 GB Speicher reicht und du Linux mit Headless-Befehlen fütterst, ist die 45-USD-Variante die SOFORTIGE Erste Wahl. Wer Frigate, Immich oder Home Assistant fahren will, bleibt natürlich bei 4 GB aufwärts.

UNGLAUBLICH: N100-Mini-PCs ziehen gleich

Bei GMKTec und ähnlichen Anbietern liegen Intel-N100-Mini-PCs in derselben Preisklasse wie ein 8-GB-Pi-5. Sie haben mehr Rechenleistung, mehr Speicher und in vielen Fällen schon NVMe statt SD-Karte. Für Server-Workloads ist der Mini-PC heute oft die bessere Wahl. Für GPIO-Bastel-Projekte und Low-Power-Builds bleibt der Pi unschlagbar.

WAS heißt das für DEIN Homelab?

Drei Felder, in denen 1 GB Pi 5 jetzt wieder Sinn macht: Pi-hole als reiner DNS-Filter, Wireguard-Endpunkt als kleiner VPN-Knoten am Edge, und USB-Camera-Bridge für Frigate-Streams an einen NVR. Drei Anwendungen, in denen die 1-GB-Limit nicht stört, weil der Job klein und konstant ist.

FAZIT

Die Foundation reagiert auf die Marktlage — und zieht den Pi 5 nach unten, weil die DRAM-Welle den Boden gerissen hat. Wer Bastelhardware braucht, bekommt sie wieder günstig. Wer einen Homelab-Server bauen will, schaut sich besser den Mini-PC-Markt an.

Quellen: raspberrypi.com/news, Tom’s Hardware, Jeff Geerling Blog, XDA Developers.

Häufige Fragen

Reicht 1 GB RAM für meinen Pi-hole?
Ja. Pi-hole läuft bei moderater Last (bis ca. 5–10 Geräte) komfortabel in unter 200 MB Speicher. Auch ein paralleler Unbound-DNS-Resolver verträgt sich mit 1 GB. Erst wenn du noch einen kleinen Container daneben laufen lassen willst, wird es eng.
Lohnt sich noch ein Pi gegenüber einem Mini-PC?
Für GPIO-Bastelei, Niedrigststrom-Anwendungen und Bildungssetups: ja. Für klassische Server-Workloads (Docker, Datenbanken, Media-Server): nein. Da ist der N100-Mini-PC mit NVMe und mehr Speicher meist die bessere Wahl.
Was kostet ein 16-GB-Pi-5 aktuell?
Die Raspberry Pi Foundation hat das 16-GB-Modell auf 145 USD angehoben — 25 USD mehr als Anfang 2025. Das liegt auf dem Niveau eines mittleren Mini-PCs mit deutlich mehr Rechenpower.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert