#Linux & Open Source · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

OPNSENSE-HAMMER! 26.1.7_3 stopft JETZT Lockout und Backend-Cache — Update an!

OPNSENSE-HAMMER! 26.1.7_3 stopft JETZT Lockout und Backend-Cache — Update an!

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OPNsense-Admins, kurz an die Konsole! Am 5. Mai 2026 ist Hotfix 26.1.7_3 raus — ein kleiner Patch mit großer Wirkung. Er räumt das Backend-Cache-Problem und einen Lockout-Bypass auf, der die Vorgänger-Version 26.1.7_2 noch geplagt hatte.

HAMMER: Drei Bugs auf einen Schlag

Die Hotfix-Serie liest sich wie eine kleine Schadensreise:

  • 26.1.7_2 (4. Mai): Behob ein fehlendes base64_decode(), das User-Settings am Speichern hinderte.
  • 26.1.7_3 (5. Mai): Invalidiert den Backend-Cache nach Konfig-Änderungen, schließt den 26.1.7_2-Lockout-Bypass.

Wer von 26.1.7 ohne Zwischenstopp aktualisiert, kriegt beide Fixes in einem Paket — das ist die meiste Mühe wert.

UNGLAUBLICH: Auch Business-Edition bekommt Hotfix

Parallel rollt OPNsense in der Business-Edition 26.4_6 mit System-Härtung, dem Lockout-Fix und verbesserter Gateway-Load-Balance-Gewichtung. Wer auf der BE-Lizenz fährt, sollte das in den nächsten Wartungs-Slot ziehen — die Verbesserungen sind sichtbar in Multi-WAN-Setups mit unterschiedlich gewichteten Provider-Anbindungen.

So spielst du das Update in 10 MINUTEN ein

  1. Backup: System » Configuration » Backups → aktuelles Config-XML herunterladen.
  2. Update-Check: System » Firmware » Updates, Check for updates, dann Update.
  3. Settings einmal speichern: Bei Sprung von 26.1.7 direkt auf 26.1.7_3 ein einmal Apply auf einer beliebigen Settings-Page klicken, um den base64-Fix zu aktivieren.
  4. Reboot: Wer im HA-Setup ist, klassisch über das passive Member rollen — kein Downtime.
  5. Verifikation: System » Logs » Backend — keine Cache-Stale-Warnings mehr.

EXTRA-TIPP: Suricata-Regeln neu laden

Wer Suricata aktiv hat: Nach dem Hotfix einmal Services » Intrusion Detection » Reload klicken. Der Backend-Cache-Fix kann sonst alte Regel-Hashes weiterreichen, was bei stark angepassten Rulesets gelegentlich falsche Treffer produziert.

FAZIT: Kleines Update, große Hygiene

OPNsense ist 2026 das Schweizer Taschenmesser jeder Homelab- und Mittelstand-Firewall. Wer noch nach einer stillen Bare-Metal-Box sucht: Ein kompakter Minisforum UM790 Pro Mini-PC* reicht für SOHO- bis Mittelstand-Setups locker — sparsam genug fürs 24/7-Setup und Ryzen-9-stark genug für Suricata und Multi-WAN. Der Hotfix-Rhythmus alle paar Tage zeigt, wie ernst das Maintenance-Team die Stabilität nimmt. Wer regelmäßig patcht, hat eine der robustesten Firewall-Plattformen im Open-Source-Universum. Mehr Hintergrund zu OPNsense findest du in unserem Netzwerk-Sicherheit-Archiv.

Häufige Fragen

Was hat 26.1.7_3 konkret gefixt?
Drei Sachen: Erstens das Backend-Cache-Problem, das nach Konfig-Änderungen alte Werte zurückliefern konnte. Zweitens den Lockout-Bypass aus dem 26.1.7_2-Hotfix. Drittens — wichtig für 26.1.7_2 — der zurückgekehrte base64_decode()-Aufruf, der ohne den vorigen Hotfix das Speichern von User-Settings verhindert hat. Plus generelle System-Härtung für die parallel laufende Business-Edition 26.4_6.
Soll ich auf 26.4 umsteigen?
26.4 ist die nächste Major-Release. Die Business-Edition läuft schon stabil mit eigenen Hotfixes (zuletzt 26.4_6 vom 1. Mai). Community-User können in den Trainings-Mode wechseln und 26.4 testen — aber wer im Produktiv-Setup mit IPS und HA arbeitet, sollte bei 26.1 bleiben, bis die nächste 26.4-Patch-Welle durch ist.
Bricht das Update meine Konfiguration?
Nein, klassische Patch-Update-Logik. Aber: Wer den vorigen 26.1.7_2-Hotfix übersprungen hat und direkt von 26.1.7 kommt, sollte VOR dem Reboot die Settings einmal speichern — sonst greift die base64_decode-Korrektur erst beim nächsten Save. Backup vorher: System » Configuration » Backups.
Wie führe ich das Update durch?
Standardweg: System » Firmware » Updates im Web-UI, Check for updates klicken, dann Update. Wer per CLI arbeitet: opnsense-update -tp kernel oder das normale opnsense-update. Nach dem Update Reboot empfohlen, weil sich Kernel-Caches und Backend-Daemon-Zustände in den Hotfix gemischt haben.

Quellen

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