#Homelab · 4 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

IMMICH-HAMMER! v3.0 zaubert JETZT Workflows und Mobile-Editing in DEINE Foto-Cloud

IMMICH-HAMMER! v3.0 zaubert JETZT Workflows und Mobile-Editing in DEINE Foto-Cloud

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Self-Hoster-Fans, der Mai gehört Immich! Das Team rund um die Open-Source-Foto-Plattform plant für die nächsten Wochen die v3.0-Release — die erste Major seit der lange erwarteten Stable im Oktober 2025. Dabei kommt das, worauf viele warten: Workflows als Pipeline-Konzept und Mobile-Editing direkt in der App.

HAMMER: Workflows kommen

Wer eine größere Foto-Bibliothek betreibt, kennt das Problem: Neue Bilder kommen rein, müssen getaggt, Gesichter erkannt, Alben einsortiert, RAW-Versionen archiviert werden. Bisher passierten diese Schritte als einzelne Jobs. Mit v3.0 startet Immich das Workflow-System: Pipelines aus mehreren Schritten, parametrisierbar, mit Trigger-Bedingungen. Klingt nach n8n für Fotos — und das ist exakt der Anspruch.

UNGLAUBLICH: Mobile-Editing endlich Drin

Das zweite Highlight ist klein, aber riesig im Alltag: Mobile-Editing. Wer auf dem iPhone oder Android-Gerät ein Foto belichtet oder beschneidet, schickt es nicht mehr auf den Desktop — die Bearbeitung läuft direkt in der App, synchronisiert mit dem Immich-Server. Das schließt eine seit Jahren beklagte Lücke gegenüber Google Photos und Apple Fotos.

SCHOCK: Viele alte Sachen fliegen raus

Major-Releases sind auch der Zeitpunkt für Aufräum-Arbeiten: Im April-Recap hat das Team angekündigt, dass viele alte Deprecations in v3.0 entfernt werden. Wer alte API-Endpunkte oder DB-Felder in eigenen Skripten benutzt, sollte vor dem Update unbedingt die Migration-Notes lesen.

So machst du dein Setup fit für v3.0

  1. Backup: docker exec immich_postgres pg_dump -U immich immich > immich_v2_backup.sql — das ist der goldene Schritt. Wer den Dump zusätzlich auf eine robuste Samsung T7 Shield SSD (2 TB)* schiebt, hat ein Off-Site-Backup, das selbst eine Tasche im Auto übersteht.
  2. Disk-Snapshot: Wenn dein Immich auf Proxmox/ZFS liegt, kurz einen Snapshot ziehen.
  3. Release-Tracker abonnieren: GitHub-Releases-Page von immich-app/immich. RSS-Feed direkt in deinen Feed-Reader.
  4. Workflow-Konzept skizzieren: Mach dir ein Bild, welche Tagging-/Sortier-Schritte du als erste Pipeline bauen willst — dann bist du Day-One bereit.
  5. Mobile-Beta testen: Sobald die App in der Beta ist, parallel auf einem Zweit-Gerät installieren.

EXTRA-TIPP: GPU-Beschleunigung neu prüfen

Mit den Workflows wird Face-Detection und Smart-Search häufiger getriggert. Wer eine Nvidia-GPU im NAS hat (klassisch auf den UGREEN-DXP- oder Ugreen-NASync-Boxen), sollte vor dem Update die CUDA-Treiber-Version verifizieren — Immich nutzt seit 2.7 immutable CUDA-Pipelines, die manchmal stillschweigend auf CPU zurückfallen.

FAZIT: Die wichtigste Immich-Release seit Stable

v3.0 ist die erste echte Major seit der Stable im Oktober. Wer Immich nutzt, sollte sich den Mai im Kalender markieren. Wer noch keine Run-Plattform hat: Ein Synology DS224+ NAS* ist die meistdokumentierte 2-Bay-Box für den Immich-Container-Stack — DSM-Container-Manager startet das Compose-File ohne Frickel-Setup. Wer noch zwischen Plattformen schwankt: Mit Workflows + Mobile-Editing schließt Immich die zwei größten Funktions-Lücken gegenüber den Cloud-Diensten — Self-Hosting wird wieder ein Stück attraktiver. Tutorials für Immich findest du in unserem Homelab-Archiv.

Häufige Fragen

Was ist neu in Immich v3.0?
Das Highlight ist die erste Iteration der Workflows: Du kannst Auto-Tagging, Face-Detection und Albums-Routing als Pipeline modellieren, statt jeden Schritt manuell zu ziehen. Plus: Mobile-Editing ist gemergt — du editierst Fotos direkt in der App, ohne sie auf den Desktop zu schaufeln. Hinter den Kulissen fliegen viele lange aufgestaute Deprecations raus.
Lohnt sich das Update sofort oder kann ich warten?
v3.0 ist die erste große Major seit der Stable-Release im Oktober 2025 — Major-Updates bei Immich brachten in der Vergangenheit immer einen DB-Migrationsschritt mit. Heißt: Wer ein produktives Familien-Archiv betreibt, sollte vor dem Update ein vollständiges DB-Backup machen und im Wochenende-Slot patchen. Wer experimentiert: ab dem Tag der Release ausprobieren.
Bricht das Update meine bestehende Konfiguration?
Die meisten Änderungen laufen hinter den Kulissen und brauchen kein manuelles Eingreifen. Aber: Wer eigene API-Skripte schreibt, die mit veralteten Endpunkten arbeiten, sollte vor dem Update den Immich-CHANGELOG zur v3.0 durchscannen. Deprecation-Warnings, die du jahrelang ignoriert hast, kommen jetzt zum Tragen.
Wie führe ich das Update durch?
Standardweg für Docker-User: docker compose pull && docker compose up -d. Wer das Helm-Chart nutzt, klassische helm upgrade. Wichtig: vor dem Pull ein DB-Dump via docker exec immich_postgres pg_dump ziehen — Major-Migrationen kann man retten, wenn man den Vorzustand hat.

Quellen

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