#Homelab · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

KOMODO-HAMMER! v2.1 zieht JETZT Docker Swarm direkt in DEIN Self-Hosting-Dashboard — Outbound Periphery raeumt die Firewall auf

KOMODO-HAMMER! v2.1 zieht JETZT Docker Swarm direkt in DEIN Self-Hosting-Dashboard — Outbound Periphery raeumt die Firewall auf

Komodo hat den 2.0-Sprung im Mai mit der GA-Linie hinter sich, und Nachfolger v2.1.0 liefert genau die Polish-Patches, die Self-Hoster lieben. Das Build-und-Deploy-Tool von Moghtech ist damit endgueltig erwachsen geworden — und stellt eine echte Alternative zu Portainer, Dockge und sogar Komos Konkurrenten Coolify dar, wenn deine Loesung Multi-Host-Container-Management braucht.

SWARM-NATIVE: Komodo spricht JETZT Schwarm

Das Highlight der 2.x-Linie: Docker Swarm wird vollwertig unterstuetzt. Du verwaltest Swarm-Cluster, Nodes, Services, Stacks, Configs und Secrets direkt aus dem Komodo-UI. v2.1 schiebt zusaetzlich Env-File-Support fuer Swarm Stacks rein — .env-Variablen werden auf der Shell sourced, bevor docker stack deploy gestartet wird. Auch der Aufhaeng-Bug, dass Stack- und Service-Deploys ewig haengen blieben, wenn Services nie convergten, ist behoben.

OUTBOUND PERIPHERY: Endlich keine eingehenden Ports mehr

Klassisch musste der Komodo-Core jede Periphery-Instanz aktiv erreichen — das hiess Portfreigaben in jeder Firewall. In v2 ist das umgedreht: Periphery initiiert die Verbindung zu Core. Damit kannst du deine NAS-Periphery, deinen VPS und sogar einen Raspberry Pi im LAN ohne Portfreigaben einbinden.

Dazu kommt PKI-Authentifizierung: Core und Periphery generieren beim Onboarding ein eigenes Schluesselpaar mit automatischer Rotation. Das nervige Token-Setup ist Geschichte.

EXTRA-TIPP: :latest-Tag wandert in den Ruhestand

Die v2-Images werden ausschliesslich unter :2 getaggt — das :latest-Tag ist deprecated. Wer also blind docker pull moghtech/komodo:latest in seinem Update-Skript drin hat, sollte SOFORT auf :2 umstellen, sonst zieht das System noch ewig v1-Images.

Multi-Login-Linking ist auch neu: Du kannst mehrere SSO-Provider mit demselben Account verknuepfen — fuer Homelabs, die zwischen Authentik, Pocket-ID und Tailscale-OIDC wechseln, ein echter Komfortgewinn.

FAZIT: Komodo wird zum Self-Hosting-Schwarm-Manager

Mit Swarm-Support, Outbound Periphery und PKI-Auth schliesst Komodo die letzten Luecken, die viele Self-Hoster bislang zu Portainer Business oder Rancher getrieben haben — und das ohne Lizenzkosten. Wer mehr als ein bis zwei Docker-Hosts betreibt, sollte sich v2.1 genauer anschauen.

Haeufige Fragen

Was ist neu in Komodo v2.1?
Nativer Docker-Swarm-Support, Env-File-Support fuer Swarm Stacks, Fix fuer haengende Deploys, PKI-basierte Auth zwischen Core und Periphery, Outbound-Periphery-Verbindungen, Multi-Login-Linking, eingebaute 2FA, refreshed UI und vollstaendige OpenAPI-Docs.
Kann ich von Komodo v1 direkt upgraden?
Nein, ein In-Place-Upgrade gibt es nicht. Es existiert ein Upgrade-Guide im Komodo-Docs, der die manuelle Migration der DB und Periphery-Hosts beschreibt. Sichere vor jedem Schritt deine Mongo-DB und teste das Setup zuerst in einer Staging-Umgebung.
Bricht das Update bestehende Konfigurationen?
Der Sprung von v1 auf v2 ist ein Breaking Change. Der :latest-Tag liefert nun explicit v2-Images, was Update-Skripte mit altem :latest-Tag voraussichtlich kaputt macht. Innerhalb der v2-Linie sind v2.0 → v2.1 Aktualisierungen unkritisch.
Wie fuehre ich das Update durch?
Image auf moghtech/komodo:2 oder konkretes v2.1.0-Tag setzen, Compose-File anpassen, Periphery-Auth auf PKI umstellen, docker compose pull und up -d. Pruefe danach in der UI die Connectivity zu allen Periphery-Hosts und teste einen kleinen Stack-Deploy.

Quellen: github.com/moghtech/komodo/releases (v2.1.0 Tag), linuxiac.com (Komodo 2.0 Coverage), blog.saltdata.ro (Upgrading from v1 to v2).

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert