Was sich in der API geaendert hat:
- Neues name-Feld fuer Subaccounts der Storage Box.
- Location-Endpoint nimmt jetzt Location-ID statt nur Namen.
- Backup-Automatisierung wird damit deutlich uebersichtlicher.
- Default: Wer kein name setzt, bekommt den username als Name.
Hetzner poliert die Backup-Cloud-API
Wer als Self-Hoster oder kleines Tech-Unternehmen Hetzner Storage Boxes als Off-Site-Backup nutzt, freut sich ueber jede API-Verbesserung. Heute legt Hetzner mit zwei fast unsichtbaren, aber wichtigen Aenderungen nach: Subaccount-Names und Location-IDs.
Subaccount mit echtem Namen
Bislang hieß jedes Subaccount auf einer Storage Box etwa u12345-sub3. Praktisch fuer die API, aber miserabel fuer dich, wenn du 14 Subaccounts ueber drei Storage Boxes verteilst. Jetzt bekommen Subaccounts ein name-Feld, das du selber waehlen kannst — etwa borg-laptop-tim oder k3s-backups-prod. Wichtig: Der Name muss innerhalb derselben Storage Box einzigartig sein. Wer kein Feld mitgibt, bekommt automatisch den Username als Name.
Location per ID, nicht mehr per String
Bei der zweiten Änderung wirkt’s klein, ist aber Automatisierungsgold: Der Create-a-Storage-Box-Endpoint akzeptiert ab heute eine Location-ID statt nur eines Strings. Heißt: Statt {"location": "nbg1"} kannst du {"location": 1} mitgeben. Fuer dein Terraform-Skript oder Pulumi-Modul ist das stabiler — IDs ändern sich nicht, Region-Namen schon (siehe NBG vs. NBG1).
Was kann das ueber CLI?
Die Hetzner-Cloud-CLI hcloud bekommt das Feature in der naechsten Version. Wer schon vorab testen will, kann curl-Calls gegen https://api.hetzner.cloud/v1/storage_boxes fahren oder die offiziellen Python-/Go-SDKs nutzen. Beispiel fuer einen Subaccount mit Namen:
POST /v1/storage_box/<id>/subaccount
{
"homedirectory": "/borg-laptop",
"name": "borg-laptop-tim",
"samba": false,
"ssh": true
}
Warum das wichtig ist
Hetzner Storage Boxes sind aktuell eines der besten Preis-Leistungs-Modelle für Off-Site-Backups. Mit Borg, Restic oder Duplicacy bekommst du Verschluesselung, Deduplication und Verfuegbarkeit zu rund 3-5 Euro pro Terabyte im Monat. Wer 10+ Hosts sichert, hat schnell 20+ Subaccounts. Mit dem neuen Name-Feld wird die Verwaltung endlich sauber und ohne Spreadsheet-Cheatsheet machbar.
Häufige Fragen zur Hetzner Storage Box API
Brauche ich einen Cloud-Account?
Ja, die API-Endpoints leben unter api.hetzner.cloud. Storage Boxes selbst kannst du auch im Robot-Portal verwalten.
Was kostet eine Storage Box?
Aktuell ab 4,79 Euro/Monat fuer 1 TB (BX10), 20,80 Euro fuer 5 TB (BX31). Trafik unbegrenzt im Datacenter.
Ist FTP, SSH und Samba weiter dabei?
Ja, alle Protokolle bleiben verfuegbar. Subaccount-Permissions sind unabhaengig von der API-Aenderung.
Gibt es Snapshots?
Hetzner bietet Snapshot-Funktionalitaet erst gegen Aufpreis. Wer billig kommen will, baut das ueber Borg/Restic auf Client-Seite.