Während Plex die Preise schraubt und Jellyfin gerade einen Web-XSS-Fix nachgereicht hat, schiebt Emby still und leise nach: Seit dem 18. Mai 2026 ist Emby Server 4.9.5 verfügbar — als Multi-Plattform-Release mit frischen Builds für Android, ASUSTOR-NAS, Debian, FreeBSD, Flatpak und mehr.
WAS ENTHALTEN IST: Plattform-Refresh und Stabilität
4.9.5 ist ein Pflege-Release: viele Plattform-Refreshes, kleinere Bugfixes in Bibliotheks-Scan, Subtitles und Hardware-Transcoding. Wer einen NAS-Build oder Flatpak einsetzt, profitiert besonders — diese Build-Targets bekommen oft nicht jede Punkt-Version, 4.9.5 ist hier eine willkommene Auffrischung.
WAS EMBY GERADE INTERESSANT MACHT: Stabilität statt Preisexplosion
Plex hat angekündigt, dass der Lifetime Pass ab 1. Juli 750 US-Dollar kostet und Remote-Streaming bereits ab 1. Juni 50 % teurer wird. Wer sich aus dem Plex-Lock-in lösen will, hat zwei Optionen: Jellyfin (komplett Open Source, kein Paywall) oder Emby (Source-Available, optionaler Premiere-Pass). Emby positioniert sich als Mittelweg — mehr poliert als Jellyfin, weniger gierig als Plex.
WAS NICHT IN 4.9.5 STECKT: Keine großen Neuerungen
Erwarte keine neuen Hauptfeatures — die wandern in 4.10. 4.9.5 ist ein Patch-Release. Wer auf KI-Empfehlungen, neue Live-TV-Features oder andere großen Sprünge wartet, muss sich gedulden.
HOMELAB-TIPP: GPU-Transcoding sauber aktivieren
Für ruckelfreies Streaming auf älteren Clients lohnt sich Hardware-Transcoding. Bei Intel-iGPUs reicht oft QSV, bei NVIDIA hilft NVENC. In Docker-Setups: --device /dev/dri für Intel/AMD nicht vergessen.
EXTRA-TIPP: Vor dem Update das Library-Backup nicht vergessen
Auch bei Patch-Releases gilt: Library-Datenbank vorher sichern. Im Emby-Server-Verzeichnis liegt die SQLite-Datei — einfach kopieren, fertig. Wer Snapshots auf ZFS oder Btrfs hat, hat es noch leichter.
Häufige Fragen
Was ist neu in Emby Server 4.9.5?
Lohnt sich der Wechsel von Plex zu Emby?
Bricht das Update bestehende Konfigurationen?
Wie führe ich das Update durch?
apt, bei Flatpak per Updates, bei NAS-Geräten über die Paket-Verwaltung. Anschließend Server neu starten und Logs auf Auffälligkeiten prüfen.