#Homelab · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

DOCKER-HAMMER! Dockhand 1.0.29 räumt JETZT deinen NAS-Container-Manager auf — das ist neu

DOCKER-HAMMER! Dockhand 1.0.29 räumt JETZT deinen NAS-Container-Manager auf — das ist neu

Wer seine Container auf einer UGREEN- oder Synology-NAS lieber per Oberfläche statt per docker run bändigt, kennt Dockhand. Die App ist über die letzten Monate zu einem der bequemsten Docker-Manager für NAS-Systeme geworden — und jetzt ist am 17. Mai 2026 Version 1.0.29 erschienen. Kein großer Knall, aber eine Handvoll Verbesserungen, die im Alltag richtig was bringen.

NEU: Ordnung im Label-Chaos

Das Highlight ist die zentrale Label-Verwaltung. Du kannst Labels jetzt über alle Umgebungen hinweg umbenennen oder löschen — Schluss mit dem mühsamen Anfassen jedes einzelnen Containers. Wer mit vielen Stacks jongliert, spart sich damit eine Menge Klickerei.

Dazu kommen eigene URL-Labels: Du hängst einem Container direkt einen anklickbaren Link an, etwa zur Weboberfläche des Dienstes. So wird das Dashboard zur echten Schaltzentrale.

So findest du freie Ports SOFORT

Eine kleine, aber geniale Sache: Beim Anlegen oder Bearbeiten eines Containers zeigt dir Dockhand jetzt den nächsten freien Host-Port an. Das nervige Raten, ob 8080 schon belegt ist, fällt weg. Außerdem kannst du dir optional die internen (exponierten) Ports neben den veröffentlichten Ports einblenden lassen — praktisch, wenn du ein Reverse-Proxy-Setup debuggst.

EXTRA: Aufgeräumter Log-Viewer

Der Log-Viewer bekommt einen Schalter, der Zeitstempel und das Container-Namens-Präfix ausblendet. Klingt banal, macht lange Logs aber endlich lesbar. Dazu gibt es theme-aware Scrollbars, die sich an Dark- und Light-Mode samt Farbpalette anpassen, und in der Seitenleiste steht jetzt die App-Version mit Build-Info im Tooltip.

Für Fortgeschrittene: Im Hawser-Standard-Modus lassen sich Tokens generieren und kopieren — inklusive Hinweisen zum passenden Run-Befehl.

Diese Bugs sind GESCHICHTE

Auch unter der Haube wurde geputzt. Die Update-Buttons respektieren jetzt die Einstellung „gefährliche Aktionen bestätigen“ — du wirst also nicht mehr aus Versehen ein Update lostreten. Beim Löschen einer Umgebung werden die Stack-Verzeichnisse jetzt sauber aufgeräumt statt als Leichen liegenzubleiben. Und der Health-Status von Podman-Containern wird endlich korrekt angezeigt.

FAZIT: Lohnt das Update?

Ganz klar ja — aber ohne Eile. 1.0.29 ist ein Komfort-Release, kein Sicherheits-Patch. Wenn du Dockhand täglich nutzt, machen Label-Verwaltung, freie Port-Suche und der ruhigere Log-Viewer deinen NAS-Alltag spürbar angenehmer. Einfach beim nächsten Wartungsfenster über den App-Store deiner NAS einspielen.

Häufige Fragen

Was ist Dockhand überhaupt?
Dockhand ist eine grafische Verwaltungs-App für Docker-Container, die vor allem auf UGREEN- und Synology-NAS beliebt ist. Sie ersetzt das Hantieren mit der Kommandozeile durch eine übersichtliche Weboberfläche, in der du Container, Stacks, Ports und Labels verwaltest.
Was ist neu in Version 1.0.29?
Die wichtigsten Neuerungen sind eine zentrale Label-Verwaltung über alle Umgebungen, die automatische Anzeige des nächsten freien Host-Ports, eigene URL-Labels, ein Log-Viewer mit ausblendbaren Zeitstempeln sowie theme-aware Scrollbars. Dazu kommen mehrere Bugfixes, etwa beim Podman-Health-Status.
Muss ich sofort aktualisieren?
Nein. 1.0.29 ist ein reines Komfort- und Bugfix-Release ohne gemeldete Sicherheitslücke. Du kannst das Update entspannt beim nächsten Wartungsfenster über den App-Store deiner NAS einspielen.
Läuft Dockhand nur auf UGREEN-NAS?
Nein, Dockhand wird auch auf Synology-Systemen eingesetzt. Die hier beschriebenen Neuerungen aus 1.0.29 gelten für beide Plattformen gleichermaßen.

Quellen

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