Manchmal kehren Totgeglaubte zurück. Das Open-Source-Projekt Concerto, eine Lösung für digitale Infoscreens (Digital Signage), meldet sich mit Version 3 RC2 zurück — nach rund neun Jahren Funkstille. Für ein Stück Software, das viele schon abgeschrieben hatten, ist das eine kleine Sensation.
WAS CONCERTO IST
Concerto ist ein quelloffenes System für digitale Anzeigetafeln: Damit steuerst du zentral, was auf Bildschirmen läuft — etwa Stundenpläne in Schulen, Ankündigungen in Vereinen, Kennzahlen im Büro oder Speisekarten. Du legst Inhalte an, planst sie ein und spielst sie auf beliebig viele Displays aus. Alles auf eigener Infrastruktur, ohne teure Cloud-Abos.
NEUN JAHRE FUNKSTILLE
Die letzte größere Veröffentlichung lag im Jahr 2017. Seitdem war es still um das Projekt — bis jetzt ein Release-Kandidat für Version 3 auftauchte. Dass sich nach so langer Pause wieder etwas tut, zeigt: In der Self-Hosting-Welt sind selbst „eingeschlafene“ Projekte nicht immer endgültig tot. RC2 heißt aber auch: noch nicht final, sondern Testkandidat.
FÜR WEN SICH EIN BLICK LOHNT
Wenn du im Verein, in der Schule oder in der Firma Infoscreens betreibst und keine Lust auf proprietäre Abo-Lösungen hast, ist Concerto einen Blick wert. Da es ein Release-Kandidat ist, gilt: erst im Testaufbau ausprobieren, bevor es auf die Tafel im Eingangsbereich kommt. Spannend bleibt, ob das Comeback in eine stabile Version mündet.
Häufige Fragen
Was macht Concerto?
Warum ist das Comeback eine Nachricht wert?
Kann ich Concerto schon produktiv einsetzen?
Was kostet Concerto?
Quellen: