#Homelab · 2 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

TOTGEGLAUBT KEHRT ZURÜCK! Dieses Open-Source-Projekt meldet sich nach NEUN Jahren JETZT zurück

TOTGEGLAUBT KEHRT ZURÜCK! Dieses Open-Source-Projekt meldet sich nach NEUN Jahren JETZT zurück

Manchmal kehren Totgeglaubte zurück. Das Open-Source-Projekt Concerto, eine Lösung für digitale Infoscreens (Digital Signage), meldet sich mit Version 3 RC2 zurück — nach rund neun Jahren Funkstille. Für ein Stück Software, das viele schon abgeschrieben hatten, ist das eine kleine Sensation.

WAS CONCERTO IST

Concerto ist ein quelloffenes System für digitale Anzeigetafeln: Damit steuerst du zentral, was auf Bildschirmen läuft — etwa Stundenpläne in Schulen, Ankündigungen in Vereinen, Kennzahlen im Büro oder Speisekarten. Du legst Inhalte an, planst sie ein und spielst sie auf beliebig viele Displays aus. Alles auf eigener Infrastruktur, ohne teure Cloud-Abos.

NEUN JAHRE FUNKSTILLE

Die letzte größere Veröffentlichung lag im Jahr 2017. Seitdem war es still um das Projekt — bis jetzt ein Release-Kandidat für Version 3 auftauchte. Dass sich nach so langer Pause wieder etwas tut, zeigt: In der Self-Hosting-Welt sind selbst „eingeschlafene“ Projekte nicht immer endgültig tot. RC2 heißt aber auch: noch nicht final, sondern Testkandidat.

FÜR WEN SICH EIN BLICK LOHNT

Wenn du im Verein, in der Schule oder in der Firma Infoscreens betreibst und keine Lust auf proprietäre Abo-Lösungen hast, ist Concerto einen Blick wert. Da es ein Release-Kandidat ist, gilt: erst im Testaufbau ausprobieren, bevor es auf die Tafel im Eingangsbereich kommt. Spannend bleibt, ob das Comeback in eine stabile Version mündet.

Häufige Fragen

Was macht Concerto?
Concerto ist eine quelloffene Digital-Signage-Lösung. Damit verwaltest du zentral Inhalte für digitale Anzeigetafeln – etwa Ankündigungen, Stundenpläne, Kennzahlen oder Speisekarten – und spielst sie auf mehrere Bildschirme aus.
Warum ist das Comeback eine Nachricht wert?
Weil die letzte größere Version aus dem Jahr 2017 stammt. Nach rund neun Jahren Stillstand ist ein neuer Release-Kandidat (3 RC2) erschienen – ein seltener Fall eines wiederbelebten Open-Source-Projekts.
Kann ich Concerto schon produktiv einsetzen?
RC2 ist ein Release-Kandidat, also noch nicht die finale Version. Für einen Test im Labor ist es ideal; für den produktiven Dauerbetrieb solltest du die stabile Veröffentlichung abwarten oder gründlich testen.
Was kostet Concerto?
Concerto ist Open Source und kostenlos. Kosten entstehen höchstens für die Hardware, auf der du es betreibst, und die Displays selbst.

Quellen:

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