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Das Thema digitale Souveränität nimmt Fahrt auf — und diesmal kommt der Schub von ganz oben. Die EU-Kommission hat ihre neue Strategie vorgestellt, und darin spielt Open Source eine tragende Rolle. Parallel zieht ein bekannter deutscher Anbieter mit.
WAS DIE EU VORHAT
Im Kern geht es darum, Europas Abhängigkeit von einzelnen (oft US-amerikanischen) Tech-Konzernen zu verringern. Die Strategie enthält ausdrückliche Bekenntnisse zu Open-Source-Beiträgen und -Entwicklung — also dazu, offene Software nicht nur zu nutzen, sondern aktiv zu fördern. Für die Szene ist das ein wichtiges Signal: Quelloffene Lösungen werden vom Nischenthema zur politischen Strategie.
TUTA ZIEHT MIT
Konkret wird es bei der Euro-Office-Initiative, einer europäischen Antwort auf die großen US-Office-Pakete. Der deutsche, verschlüsselungsstarke Mail-Anbieter Tuta gibt bekannt, dass er sich der Initiative anschließt. Das passt ins Bild: Immer mehr europäische Anbieter bündeln Kräfte, um eine glaubwürdige Alternative aufzubauen.
WAS DAS FÜR DICH BEDEUTET
Für Self-Hoster und datenschutzbewusste Nutzer ist das Rückenwind. Wer ohnehin weg von US-Clouds will, findet zunehmend europäische Optionen — vom Office-Paket bis zum Hosting. Ein populärer europäischer Anlaufpunkt für Server und Cloud ist etwa Hetzner Cloud* aus Deutschland. Wichtig: Eine Strategie ist noch kein Gesetz — aber sie zeigt, wohin die Reise geht.
Häufige Fragen
Was genau hat die EU angekündigt?
Was ist die Euro-Office-Initiative?
Bringt mir das als Privatperson etwas?
Ist das schon beschlossen?
Quellen: