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Stell dir vor, der kleine Raspberry Pi 5 tritt im gleichen Benchmark an wie ausgewachsene Server-CPUs. Genau das ist jetzt möglich: Die neue Ausgabe der renommierten Benchmark-Suite SPEC CPU 2026 liefert erstmals auch Werte für den Pi 5.
Was SPEC CPU eigentlich ist
SPEC CPU ist einer der angesehensten CPU-Benchmarks der Branche. Er wird seit Jahrzehnten genutzt, um die Rechenleistung von Prozessoren vergleichbar zu machen — vom Workstation-Chip bis zum dicken Server-Prozessor. Die Ausgabe 2026 wurde modernisiert: mehr Tests, aktualisierte Werkzeuge und die Fähigkeit, eine breite Bandbreite an Systemen zu vermessen. Und dazu zählt eben auch der Bastel-Liebling Raspberry Pi 5.
WARUM das spannend ist
Klar: Ein Pi 5 spielt nicht in der Liga eines 64-Kern-Servers. Aber der Reiz liegt im Vergleich auf gleicher Skala. Zum ersten Mal kannst du den kleinen ARM-Rechner mit demselben Maßstab messen wie Server-Hardware — und siehst schwarz auf weiß, wie weit (oder wie nah) der Winzling dran ist. Für Homelab-Fans, die ihre Dienste bewusst stromsparend auf ARM betreiben, ist das eine wunderbare Einordnung: Leistung pro Watt statt nur rohe Kraft.
EXTRA-TIPP: Der Pi als ernster Mini-Server
Dass SPEC den Pi 5 überhaupt aufnimmt, zeigt, wie ernst der kleine Rechner mittlerweile genommen wird. Für Pi-hole, Home Assistant, kleine Container oder einen sparsamen Always-on-Dienst ist der Raspberry Pi 5* längst ein vollwertiger Mini-Server — und braucht dabei nur einen Bruchteil des Stroms eines großen Hosts.
FAZIT: David tritt gegen Goliath an — und allein die Tatsache, dass er im selben Ring steht, ist die eigentliche Nachricht. Der Raspberry Pi 5 hat sich seinen Platz unter den ernst zu nehmenden Rechnern verdient.
Häufige Fragen
Schlägt der Raspberry Pi 5 echte Server-CPUs?
Wofür reicht die Leistung eines Pi 5 im Homelab?
Was bringt mir der SPEC-Benchmark als Privatnutzer?
Quellen: