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PREIS-SCHOCK: Hetzner dreht zum dritten Mal an der Schraube
Wer sein Homelab oder seine Projekte in der Cloud betreibt, muss jetzt stark sein: Hetzner hat 2026 bereits die dritte Preiserhöhung durchgezogen. Besonders heftig trifft es die dedizierten vCPU-Server (CCX-Linie) — die Preise haben sich dort nahezu verdreifacht. In Deutschland stiegen die Cloud-Tarife im Schnitt um rund 99 Prozent, in den USA sogar um 158 Prozent.
Wen trifft es — und wen nicht?
Gute Nachricht für Sparfüchse: Die neuen Preise gelten für Neukunden bei jeder Bestellung und für Bestandskunden erst, wenn sie ihre Instanz umkonfigurieren oder hochskalieren. Wer nichts anfasst, zahlt weiter den alten Preis. Es lohnt sich also gerade, laufende Server einfach in Ruhe zu lassen.
Warum wird alles teurer?
Hetzner nennt die anhaltende Speicher- und Komponentenkrise als Grund: Die Preise für RAM, SSDs und GPUs schwanken Woche für Woche extrem. Die Hardware-Kosten geben die Anbieter weiter — und Hetzner ist da kein Einzelfall.
EXTRA-TIPP: Die Alternative heißt Netcup
Der deutsche Konkurrent Netcup hat seit Mai nicht mehr an den Preisen gedreht — und unterbietet Hetzner jetzt deutlich. Beispiel: Der RS 1000 G12 bietet 4 dedizierte EPYC-Kerne, 8 GB DDR5-ECC-RAM, 256 GB NVMe und 2,5-Gbit-Anbindung für rund 10,74 €/Monat. Hetzners vergleichbarer CCX13 kostet 42,99 € — bei nur der halben Kernzahl.
Wenn du eher auf Managed-Hosting oder eine Storage Box setzt, bleibt Hetzner mit Hetzner Cloud* trotzdem eine solide Wahl — nur solltest du vor dem nächsten Upgrade genau rechnen, ob sich der Wechsel oder das Bleiben lohnt.
Häufige Fragen
Muss ich als Bestandskunde jetzt mehr zahlen?
Warum erhöht Hetzner die Preise?
Lohnt sich ein Wechsel zu Netcup?
Ziehen andere Anbieter mit den Erhöhungen nach?
Quellen: