#Hardware · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

NVIDIA-HAMMER! Linux-Treiber 595.71.05 buegelt JETZT den Wayland-Multi-Monitor-Bug raus — DEIN RTX-Setup tanzt endlich auf KDE und GNOME

NVIDIA-HAMMER! Linux-Treiber 595.71.05 buegelt JETZT den Wayland-Multi-Monitor-Bug raus — DEIN RTX-Setup tanzt endlich auf KDE und GNOME

Es war ein nerviger Bug, der monatelang in den Foren brodelte: Auf Wayland mit mehreren Monitoren zickte der NVIDIA-Treiber rum — Fenster sprangen, Bildschirme erkannten sich nicht sauber, KDE und GNOME wurden zur Geduldsprobe. Mit 595.71.05 ist Schluss damit.

NEUE STABILE: 595er-Serie wird zum Workstation-Standard

NVIDIA hat seinen R595er-Zweig als empfohlenen Stable für Linux gesetzt. Der Treiber unterstützt alle aktuellen RTX-Karten, von der bescheidenen RTX 4060 bis zur Monster-RTX-5090. Phoronix vergleicht ihn frisch gegen Nouveau und NVK — der proprietäre Treiber liegt bei Workstation-Workloads weiterhin vorn.

WAYLAND-FIX: Die Multi-Monitor-Plage ist WEG

Der wichtigste Punkt für DICH als Linux-Nutzer: Wayland-Multi-Monitor-Regressionen sind raus. Wer mit zwei oder drei Bildschirmen auf KDE Plasma oder GNOME 47 arbeitet, kennt das Theater — Fenster auf dem falschen Monitor, HDR auf dem 4K-Schirm nicht zuverlässig, externer HDMI flackerte beim Wechsel der Refresh-Rate. All das soll mit 595.71.05 deutlich besser laufen.

NVIDIA arbeitet seit Monaten an einer sauberen Wayland-Story. Mit GNOME 47 / KDE Plasma 6 als Standard in vielen Distros war Druck im Kessel. Der R595er liefert jetzt.

GAMING-BONUS: Async-Compute fuer die RTX 5090

Für Gamer gibt es einen kleinen Knaller: Der Treiber verbessert asynchrone Compute-Queues. Heisst übersetzt: weniger Overhead beim Context-Switching, glattere Frames auf der RTX 5090 in Titeln mit vielen parallelen GPU-Aufgaben.

Auch Proton 11 profitiert — Valve hat in seinen Mai-Updates ohnehin einige NVIDIA-spezifische Pfade gepatcht. Wer Forza Horizon 6 oder andere DX12-Schwergewichte auf Linux spielt, sollte beide updates mitnehmen.

SO updatest du UNTER UBUNTU UND ARCH

Ubuntu/Debian:

sudo apt update
sudo apt install nvidia-driver-595

Arch Linux:

sudo pacman -Syu nvidia nvidia-utils

Achtung Arch-User: Die Distro hat im Mai den Support für Pascal und älter (GTX 10×0) aus dem Standardpaket gekickt. Wer noch eine alte Karte hat, braucht das Legacy-Paket aus dem AUR.

EXTRA-TIPP: Suspend-Resume endlich stabil

Wer NVIDIA auf Linux-Laptops nutzt, kennt das Suspend-Drama — Laptop zugeklappt, Display kommt mit Müll zurück. Auch hier soll 595.71.05 deutlich glatter durchlaufen. Backup-Tip: nvidia-modeset.NVreg_PreserveVideoMemoryAllocations=1 in den Kernel-Parametern beschleunigt Resume.

Häufige Fragen

Was ist neu in NVIDIA Linux 595.71.05?
Wichtigster Punkt: Wayland-Multi-Monitor-Regressionen sind weg, KDE Plasma 6 und GNOME 47 laufen wieder sauber. Dazu kommen Verbesserungen bei asynchronen Compute-Queues für RTX 5090 und allgemein stabilere Suspend-Resume-Pfade auf Laptops.
Lohnt sich das Update sofort oder kann ich warten?
Wenn du mit Wayland und mehreren Monitoren arbeitest: sofort updaten. Wer noch Xorg fährt oder Single-Monitor hat, kann das nächste Distro-Update abwarten — kein dringender Sicherheitsfix dabei.
Bricht das Update bestehende Konfigurationen?
Nur bei sehr alten Karten: Arch Linux hat im Mai den Pascal-Support aus dem Standard-Paket entfernt. GTX 10×0 brauchen jetzt das Legacy-Paket. Auf RTX 20/30/40/50 läuft alles weiter, X11 und Wayland inklusive.
Wie führe ich das Update durch?
Auf Ubuntu mit dem nvidia-driver-595-Paket, auf Arch mit pacman, auf Fedora aus RPM Fusion. Wer den NVIDIA-.run-Installer nutzt: vorher DKMS-Module deinstallieren, dann neu installieren. Nach dem Update Reboot, dann nvidia-smi zur Verifikation.

Quellen: nvidia.com/drivers, phoronix.com, techpowerup.com.

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