Smart-Home-Fans, aufgepasst: Die Macher von Home Assistant haben die Beta von Version 2026.7 rausgehauen — und der Star der Show ist der runderneuerte Automatisierungs-Editor. Daran haben die Entwickler nach eigenen Angaben rund acht Monate gefeilt. Genau das Werkzeug also, mit dem du deinem Zuhause beibringst, was es wann tun soll.
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NEU: Der Automatik-Editor zeigt JETZT live, was passiert
Die größte Neuerung: Beim Bauen einer Automatisierung siehst du künftig Live-Anzeigen direkt an deinen Bedingungen. Du erkennst auf einen Blick, ob eine Regel gerade zutrifft oder nicht — kein blindes Raten mehr, ob deine „Wenn-Dann“-Logik überhaupt greift. Dazu kommen Ziel-Zähler an jedem Gerät, jeder Fläche, jeder Etage und jedem Label (du siehst also sofort, wie viele Geräte eine Aktion wirklich betrifft) und echte Notizen, die du an jeden einzelnen Schritt heften kannst. Für alle, die komplexe Abläufe bauen, ist das ein echter Segen.
SCHLAU: Bluetooth-Sensoren halten jetzt länger durch
Schon in 2026.6 gab es einen cleveren Spar-Modus für Bluetooth — und der zahlt sich weiter aus. Die Scanner lauschen standardmäßig nur noch passiv und schalten erst dann auf aktiv, wenn es wirklich gebraucht wird. Ergebnis laut Projekt: bis zu 95 Prozent weniger Last auf den Batterien deiner Funk-Sensoren. Heißt für dich ganz praktisch: seltener Knopfzellen wechseln.
WICHTIG: Eine Integration fliegt raus
Aufräumen gehört dazu: In 2026.7 wird unter anderem die Microsoft-Teams-Integration entfernt. Grund ist nicht Home Assistant selbst, sondern Microsoft — der Konzern hat die dafür nötigen „Office-365-Connectors“ abgeschaltet. Wer die Teams-Anbindung nutzt, sollte sich vor dem Update eine Alternative überlegen.
So testest du sicher — ohne dein Smart Home zu riskieren
Eine Beta ist eine Beta: Nicht jede Funktion ist final, manche schafft es vielleicht gar nicht in die Veröffentlichung. Spiel die Beta also niemals blind auf dein Produktiv-System. Mach vorher ein Backup oder nutze ein zweites Gerät zum Ausprobieren. Home Assistant läuft übrigens schon auf günstiger Hardware flüssig — ein Raspberry Pi 5* reicht für die meisten Setups locker als Test- oder Dauer-Server. Die finale Version 2026.7 ist für den 1. Juli geplant, inklusive Release-Party im Livestream.
FAZIT: Der Editor-Umbau ist der Grund zum Hinschauen
Der überarbeitete Automatik-Editor mit Live-Test, Ziel-Zählern und Notizen ist der eigentliche Hammer dieser Runde — er macht das Bauen von Automationen spürbar entspannter. Warte nur mit dem Update auf dein Haupt-System, bis die finale Version am 1. Juli draußen ist.