Die kleinen Gaming-Handhelds boomen – und bisher gehörte das Feld AMD. Damit ist jetzt Schluss: Auf der Computex 2026 hat Intel die Arc G3 und Arc G3 Extreme vorgestellt, die ersten dedizierten Gaming-Chips für die Hosentaschen-Konsole.
Was in den Arc-G3-Chips steckt
Die Chips basieren auf Intels Panther-Lake-Architektur und werden im modernen 18A-Verfahren gefertigt. Das Topmodell Arc G3 Extreme bietet 14 CPU-Kerne und eine 12-Kern-Grafik (Arc B390) mit Xe3-Technik. Der Takt klettert bis 4,7 GHz.
Die Standard-Arc G3 kommt mit 10-Kern-Grafik (Arc B370). Beide unterstützen schnellen LPDDR5X-8533-Speicher bis 96 GB. Laut Intel sind 60+ FPS in vielen AAA-Spielen bei niedrigen bis mittleren Einstellungen drin.
Diese Handhelds bekommen den Chip
Die ersten Geräte stehen schon fest: Acer Predator Atlas 8, MSI Claw 8 EX AI+ und der OneXPlayer 3. Damit greift Intel direkt AMDs Ryzen Z2 an, der das Segment bisher dominiert.
Der Marktstart ist für ab Juni 2026 angesetzt, weitere Modelle folgen über das Jahr.
FAZIT: Endlich Bewegung im Handheld-Markt
Mehr Konkurrenz ist gut für uns Käufer. Mit einem dedizierten Intel-Chip bekommen Handheld-Fans eine echte Alternative zu AMD – und der Wettbewerb dürfte Leistung und Preise in Bewegung bringen. Wie gut die Xe3-Grafik in der Praxis schlägt, zeigen die ersten Tests.
Häufige Fragen
Wann sind die Handhelds verfügbar?
Was kostet das?
Lohnt es sich gegenüber AMDs Ryzen Z2?
Welche Spiele laufen darauf?
Quellen: Intel Newsroom – Arc G-Series Processors · VideoCardz – Intel releases full Arc G3 specs · HotHardware – Intel Arc G3 Panther Lake Handhelds