#Homelab · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

FORGEJO-HAMMER! v11.0.14 schiebt JETZT den nächsten LTS-Patch raus — DEIN Self-Hosted Git muss aktualisiert werden

FORGEJO-HAMMER! v11.0.14 schiebt JETZT den nächsten LTS-Patch raus — DEIN Self-Hosted Git muss aktualisiert werden

Forgejo schiebt JETZT die v11.0.14 raus — und das ist die zweite Mai-Auslieferung in der Long-Term-Support-Linie. Heisst: Auch wer auf dem konservativen LTS-Zug fährt, kriegt mit Datum 12. Mai 2026 frische Bug-Fixes auf den Self-Hosted-Git-Server. Wer auf v15 ist, ist sowieso fein raus. Wer aber bewusst auf v11 sitzen geblieben ist, sollte dieses Update SOFORT einspielen.

WARUM überhaupt LTS, wenn v15 längst läuft?

Forgejo hat zwei Release-Schienen. Auf der einen rollt v15.0 mit Quoten-UI, Scoped Tokens und allem, was 2026 dazugekommen ist. Auf der anderen tickt v11 still vor sich hin — getragen von Admins, die in Produktion lieber stabil bleiben als jede Quartals-Welle mitschwimmen. Genau für die hat das Forgejo-Team zugesagt: v11 wird bis 16. Juli 2026 weiter mit Sicherheits- und Bug-Fixes versorgt. Und genau in diese Zusage passt v11.0.14.

WAS bringt der Patch konkret?

Forgejo dokumentiert die Mai-Punkt-Releases als reine Bugfix-Hops in der LTS-Linie. Die Release-Notes der v11-Serie zeigen: Es geht um Issue-Tracker-Verhalten, API-Konsistenz, Token-Handling — also genau die Stellen, an denen Self-Hoster ihre CI-Pipelines aufhängen. Vorgänger v11.0.13 vom 29. April 2026 hat schon die Hälfte der Tickets eingesammelt, v11.0.14 zieht nach.

SO updatest du in 5 Minuten

Wer Forgejo als Docker-Container fährt, zieht das neue Image und startet den Stack neu:

docker compose pull forgejo
docker compose up -d

Bei einer Binary-Installation lädst du das frische Release-Artefakt, stoppst den Dienst, ersetzt das Binary und startest es neu. Wichtig: Datenbank vorher sichern — auch wenn der Patch keine Schema-Migration ankündigt, ist ein Snapshot auf den ZFS-Pool oder ein pg_dump in der Nacht günstig.

EXTRA-TIPP: Geht v15.0 schon für dich?

Forgejo hat im April 2026 die v15.0 ausgerollt — mit Scoped Tokens, Welcome-Screen und Quoten-UI. Wer bisher abgewartet hat, kann sich die Release-Notes jetzt anschauen und einen Plan für den Sprung machen. Spätestens nach dem 16. Juli 2026 läuft v11 nämlich aus dem Support — dann ist der Wechsel keine Kür mehr, sondern Pflicht.

FAZIT

v11.0.14 ist KEIN spektakulärer Patch. Aber genau das ist der Punkt: Wer auf LTS sitzt, will keinen Krawall, sondern saubere Wartung. Das liefert Forgejo. Update einspielen, weiterarbeiten.

Quellen: Forgejo Release-Übersicht, endoflife.date/forgejo, Forgejo Blog v11.x.

Häufige Fragen

Brauche ich v11.0.14, wenn ich schon auf v15 bin?
Nein. v15 hat eine eigene Patch-Linie. v11.0.14 ist ausschließlich für die LTS-Anwender, die bewusst auf der älteren Schiene geblieben sind. v15-Nutzer warten auf v15-Punkt-Releases.
Wie lange wird v11 noch gepflegt?
Bis zum 16. Juli 2026. Danach erscheinen keine Sicherheits- oder Bug-Patches mehr für die Linie. Wer Forgejo weiter produktiv betreiben will, sollte spätestens dann auf v15 wechseln.
Bricht der Patch bestehende CI-Pipelines?
Forgejo-Punkt-Releases sind explizit so geschnitten, dass sie keine Breaking Changes liefern. API-Verträge bleiben unverändert. Wer trotzdem unsicher ist, kann das Update zuerst auf einer Staging-Instanz testen.
Wo finde ich die vollständigen Release-Notes?
Auf forgejo.org/releases/11.x/ liegen alle Patch-Notes der v11-Linie. Zusätzlich pflegt die Hackers-Town-Forge eine RELEASE-NOTES.md im Repo, die ebenfalls jeden Punkt-Release dokumentiert.

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