FIREFOX-NUTZER, EIN KURIOSER BUG-FIX: Mozilla hat am 12. Mai die Version 150.0.3 nachgeschoben. Headline-Fix: Passwortfelder zeigten in der Druckvorschau und im finalen Druck die Klartext-Passwörter an — statt der üblichen Sternchen. Klingt absurd, ist aber ein echter Privacy-Bug, der seit 150.0 in der Welt war.
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WAS war kaputt?
Wenn du in Firefox 150.0 oder 150.0.1 eine Webseite mit Passwortfeldern aufgerufen und in die Druckvorschau gewechselt hast (oder direkt gedruckt), zeigte das Passwortfeld den eingegebenen Wert UNGEMASKIERT an. Statt •••••• stand da meinPasswort123. Bei eingestreuten Formular-Felder-Screenshots oder als Print-to-PDF-Workflow ist das ein klassisches Privacy-Loch.
Wer dem Browser-internen Passwort-Manager grundsätzlich nicht (mehr) traut, fährt mit einem dedizierten Vault wie NordPass* sicherer: Die Passwörter liegen verschlüsselt in der Vault-App, der Browser sieht beim Autofill nur den Klartext — und damit auch der Druck-Workflow nur dort, wo wirklich gerade ein Login passiert.
WO das richtig WEH tut
In Helpdesk-Szenarien („Bitte druck mir das Login-Formular als PDF und schick’s per Mail“), in Schulungs-Setups, in Audit-Workflows. Auch wer Browser-Sessions per Screenshot-Tool dokumentiert, hatte das Risiko, dass die Klartext-Passwörter im PDF landen. Der Patch in 150.0.3 stellt das alte Verhalten wieder her — Passwortfelder werden im Print-Output korrekt maskiert.
UND es gibt noch mehr
Neben dem Passwort-Print-Fix bringt 150.0.3 weitere Security-Patches. Mozilla nennt die Details traditionell unter mozilla.org/security/known-vulnerabilities/firefox. Plus zwei Wochen vorher kam bereits 150.0.2 mit Fixes für blanke Seiten auf Corporate-Login-Prompts, PDF-Viewer-Highlighting und Webcam-Probleme in Video-Calls.
UND Firefox 150 hat noch mehr Goodies
Wer noch nicht auf die 150er-Linie umgestiegen ist, verpasst auch das große Feature des Releases vom 21. April: der eingebaute VPN kommt für Kanada. Damit bietet Firefox seinen Mozilla-VPN-Service direkt in der Toolbar an — kein zusätzliches Profil, keine Extension. Plus: Standortzugriff fragt jetzt aktiv nach Windows-Standort-Permissions, wenn man’s für eine Website freigibt. Und Tab-Drag-and-Drop-Gruppen lassen sich in den Settings abschalten — für alle, die das versehentliche Gruppieren genervt hat.
UPDATE in 30 Sekunden
Firefox aktualisiert sich von selbst, aber wenn du sofort wechseln willst: Menü → Hilfe → Über Firefox. Firefox prüft auf Updates, lädt sie runter und installiert nach einem Restart. Beim nächsten Browser-Start bist du auf 150.0.3. Bei Linux-Installationen via Paketmanager: sudo apt update && sudo apt upgrade firefox-esr (oder eben pacman/dnf je nach Distro).
WAS NOCH KOMMT
Firefox 151 ist für Ende Mai geplant. Wichtigste Änderung: Web Components-Verbesserungen, weitere KI-API-Features in den Developer-Tools und eine überarbeitete Tab-Management-Seitenleiste. Wer Firefox als Daily Driver hat, läuft mit 150.0.3 jetzt sauber bis zum nächsten Update.
FAZIT: Klein, aber wichtig
150.0.3 ist kein Feature-Release, sondern ein klassischer Wartungs-Patch — und genau einer der Sorte, wo „klein“ trügerisch ist. Passwort-Klartext im Druck ist ein Bug, der einem nicht auffällt, bis es zu spät ist. Update einspielen, Browser einmal neu starten — fertig.
Häufige Fragen
Welche Firefox-Versionen sind vom Passwort-Bug betroffen?
Muss ich aktiv updaten oder läuft das automatisch?
Was ist mit Firefox ESR?
Gibt es schon News zu Firefox 151?
Quellen: