Ein Zwang, den niemand bestellt hat: Samsung-Health-Nutzer sollen ihre Gesundheitsdaten fürs KI-Training hergeben – oder sie ganz verlieren. Seit Mitte Juli 2026 taucht bei manchen ein neuer Hinweis in der App auf.
SCHOCK: Zustimmen oder alles weg
Der Dialog trägt den Titel „Einwilligung zur Nutzung von Gesundheitsdaten für KI-Training und -Modellierung“. Das Tückische: Einfach nur ablehnen reicht nicht, um bloß aus dem KI-Programm auszusteigen. Wer den Schalter nicht aktiviert, bei dem wird die Synchronisierung der Gesundheitsdaten mit dem Samsung-Konto abgeschaltet – und die Daten werden gelöscht, sofern kein lokales Gesetz Samsung zur Aufbewahrung zwingt.
Um diese Daten geht es
Betroffen sind Körpermaße, Ernährung, Schrittzahl und Schlafdaten, dazu Angaben zu Medikamenten und Rezepten, Krankengeschichte mit Diagnosen und Testergebnissen sowie Zyklus-Tracking. Also genau die intimsten Datenpunkte, die man einem Konzern eigentlich nur ungern zum Training überlässt.
EXTRA-TIPP: So schützt du deine Daten
Triff die Entscheidung bewusst statt den Dialog schnell wegzutippen. Wenn du der KI-Nutzung nicht zustimmen willst, exportiere vorher deine Gesundheitsdaten, damit du sie nicht verlierst. Der Vorstoß hat für viel Kritik gesorgt – im Kern zwingt er Nutzer, zwischen Privatsphäre und dem Erhalt der eigenen Historie zu wählen.
Häufige Fragen
Was ändert sich für mich als Nutzer?
Welche Daten sind betroffen?
Kann ich meine Daten behalten, ohne zuzustimmen?
Ist das überhaupt zulässig?
Quellen: 9to5Google, Cybernews.