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Das beliebteste GRATIS-Klon-Tool der Welt hat ein Update bekommen: Clonezilla Live 3.3.3 bringt eine runderneuerte Basis, den brandneuen Linux-Kernel 7.0.14 — und ein Feature, auf das viele Homelab-Fans lange gewartet haben: Netzwerk-Cloning mit umgekehrter Verbindungsrichtung.
DAS ist neu in 3.3.3
Die Live-Umgebung basiert jetzt auf dem Debian-Sid-Stand vom 5. Juli 2026, dazu gibt es den Linux-Kernel 7.0.14 — damit läuft das Tool auch auf brandneuer Hardware, die ältere Kernel noch nicht kennen. Neu an Bord ist außerdem network-manager-tui: WLAN und Netzwerk lassen sich damit in der Live-Umgebung deutlich bequemer einrichten als bisher.
UNGLAUBLICH praktisch: Reverse-Network-Cloning
Der Star des Updates steckt im Werkzeug ocs-onthefly, das Platten direkt über das Netzwerk von Rechner zu Rechner klont. Bisher galt: Die Zielmaschine verbindet sich zur Quelle. Ab sofort geht es auch andersherum — die Verbindung kann von der Gegenseite aufgebaut werden. Das klingt nach Detail, löst aber ein nerviges Alltagsproblem: Wenn eine der beiden Maschinen hinter einer Firewall oder NAT sitzt und keine eingehenden Verbindungen annehmen kann, drehst du die Richtung einfach um. Dazu kommt: ocs-onthefly kann jetzt auch mit mehreren Ziel-Platten umgehen, auf denen schon Partitionen liegen — vorher war da oft Handarbeit nötig.
Darum gehört Clonezilla in JEDEN Werkzeugkasten
Clonezilla klont und sichert Festplatten komplett kostenlos und Open Source: Windows-Systeme vor dem großen Update wegsichern, die alte HDD auf eine flotte SSD umziehen, oder zehn identische Rechner in einem Rutsch betanken — alles ohne Lizenzkosten. Das Tool speichert dabei nur belegte Blöcke und unterstützt so ziemlich jedes Dateisystem, das dir begegnen wird: NTFS, ext4, Btrfs, XFS und viele mehr.
EXTRA-TIPP: Fürs Image-Ziel brauchst du eine flotte externe Platte — bewährt hat sich eine robuste SSD wie die Samsung T7 Shield 2 TB*: schnell genug, dass der Klon-Vorgang nicht zur Kaffeepause wird, und unempfindlich genug für die Werkzeugkiste.
So steigst du in 10 MINUTEN ein
ISO von clonezilla.org laden (die „stable“-Variante), mit Ventoy oder balenaEtcher auf einen USB-Stick schreiben, davon booten — fertig. Der Assistent führt dich Schritt für Schritt durchs Klonen oder Sichern. Wichtigste Regel für Einsteiger: Quelle und Ziel doppelt prüfen, bevor du bestätigst — ein vertauschtes Laufwerk lässt sich nicht rückgängig machen.
FAZIT: Klein, kostenlos, unverzichtbar
Clonezilla 3.3.3 ist kein Revolutions-Release, aber das Reverse-Cloning räumt eine echte Praxis-Hürde ab und die neue Basis hält das Tool fit für aktuelle Hardware. Wer Images noch nie genutzt hat: Es gibt kaum einen leichteren Einstieg in ernsthafte Backups.
Häufige Fragen
Was ist neu in Clonezilla Live 3.3.3?
Lohnt sich das Update sofort oder kann ich warten?
Was bringt mir Reverse-Network-Cloning konkret?
Ist Clonezilla eine echte Backup-Lösung?
Quellen: Clonezilla Release Notes · AlternativeTo · Tux Machines