#Homelab · 4 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

GRATIS-KLONER! Clonezilla 3.3.3 zieht dein Festplatten-Image JETZT auch rückwärts durchs Netz

GRATIS-KLONER! Clonezilla 3.3.3 zieht dein Festplatten-Image JETZT auch rückwärts durchs Netz

Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links (mit * gekennzeichnet). Kaufst du über einen dieser Links, erhalte ich eine kleine Provision — für dich ändert sich der Preis nicht.

Das beliebteste GRATIS-Klon-Tool der Welt hat ein Update bekommen: Clonezilla Live 3.3.3 bringt eine runderneuerte Basis, den brandneuen Linux-Kernel 7.0.14 — und ein Feature, auf das viele Homelab-Fans lange gewartet haben: Netzwerk-Cloning mit umgekehrter Verbindungsrichtung.

DAS ist neu in 3.3.3

Die Live-Umgebung basiert jetzt auf dem Debian-Sid-Stand vom 5. Juli 2026, dazu gibt es den Linux-Kernel 7.0.14 — damit läuft das Tool auch auf brandneuer Hardware, die ältere Kernel noch nicht kennen. Neu an Bord ist außerdem network-manager-tui: WLAN und Netzwerk lassen sich damit in der Live-Umgebung deutlich bequemer einrichten als bisher.

UNGLAUBLICH praktisch: Reverse-Network-Cloning

Der Star des Updates steckt im Werkzeug ocs-onthefly, das Platten direkt über das Netzwerk von Rechner zu Rechner klont. Bisher galt: Die Zielmaschine verbindet sich zur Quelle. Ab sofort geht es auch andersherum — die Verbindung kann von der Gegenseite aufgebaut werden. Das klingt nach Detail, löst aber ein nerviges Alltagsproblem: Wenn eine der beiden Maschinen hinter einer Firewall oder NAT sitzt und keine eingehenden Verbindungen annehmen kann, drehst du die Richtung einfach um. Dazu kommt: ocs-onthefly kann jetzt auch mit mehreren Ziel-Platten umgehen, auf denen schon Partitionen liegen — vorher war da oft Handarbeit nötig.

Darum gehört Clonezilla in JEDEN Werkzeugkasten

Clonezilla klont und sichert Festplatten komplett kostenlos und Open Source: Windows-Systeme vor dem großen Update wegsichern, die alte HDD auf eine flotte SSD umziehen, oder zehn identische Rechner in einem Rutsch betanken — alles ohne Lizenzkosten. Das Tool speichert dabei nur belegte Blöcke und unterstützt so ziemlich jedes Dateisystem, das dir begegnen wird: NTFS, ext4, Btrfs, XFS und viele mehr.

EXTRA-TIPP: Fürs Image-Ziel brauchst du eine flotte externe Platte — bewährt hat sich eine robuste SSD wie die Samsung T7 Shield 2 TB*: schnell genug, dass der Klon-Vorgang nicht zur Kaffeepause wird, und unempfindlich genug für die Werkzeugkiste.

So steigst du in 10 MINUTEN ein

ISO von clonezilla.org laden (die „stable“-Variante), mit Ventoy oder balenaEtcher auf einen USB-Stick schreiben, davon booten — fertig. Der Assistent führt dich Schritt für Schritt durchs Klonen oder Sichern. Wichtigste Regel für Einsteiger: Quelle und Ziel doppelt prüfen, bevor du bestätigst — ein vertauschtes Laufwerk lässt sich nicht rückgängig machen.

FAZIT: Klein, kostenlos, unverzichtbar

Clonezilla 3.3.3 ist kein Revolutions-Release, aber das Reverse-Cloning räumt eine echte Praxis-Hürde ab und die neue Basis hält das Tool fit für aktuelle Hardware. Wer Images noch nie genutzt hat: Es gibt kaum einen leichteren Einstieg in ernsthafte Backups.

Häufige Fragen

Was ist neu in Clonezilla Live 3.3.3?
Die Version 3.3.3-15 bringt eine Debian-Sid-Basis vom 5. Juli 2026, den Linux-Kernel 7.0.14, das Paket network-manager-tui für einfachere Netzwerk-Einrichtung und vor allem Reverse-Connection-Cloning in ocs-onthefly — inklusive besserer Unterstützung für Ziel-Systeme mit mehreren, bereits partitionierten Platten.
Lohnt sich das Update sofort oder kann ich warten?
Clonezilla Live ist ein Boot-Medium, kein installiertes Programm — es gibt also nichts zu aktualisieren, du lädst einfach beim nächsten Einsatz das neue ISO. Sofort lohnt es sich, wenn du übers Netzwerk klonen willst oder sehr neue Hardware hast, die ältere Kernel nicht sauber erkennen.
Was bringt mir Reverse-Network-Cloning konkret?
Beim Klonen übers Netz musste bisher die Zielmaschine die Quelle erreichen können. Sitzt eine Seite hinter NAT oder einer strengen Firewall, scheiterte das. Jetzt kannst du die Verbindungsrichtung umdrehen, sodass die erreichbare Seite den Kanal aufbaut — ganz ohne Portfreigaben oder Firewall-Umbau.
Ist Clonezilla eine echte Backup-Lösung?
Clonezilla erstellt vollständige Abbilder von Platten oder Partitionen — ideal vor Umbauten, Umzügen auf SSDs oder als Katastrophen-Fallnetz. Für tägliche, automatische Backups einzelner Dateien ist es aber nicht gedacht; da ergänzt du es besser mit einem Datei-Backup-Tool oder Snapshots.

Quellen: Clonezilla Release Notes · AlternativeTo · Tux Machines

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert