#Künstliche Intelligenz · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

BLACKWELL-HAMMER! OpenAI zündet JETZT Codex auf NVIDIAs Über-GPU — 50-FACHE Tokens pro Megawatt

BLACKWELL-HAMMER! OpenAI zündet JETZT Codex auf NVIDIAs Über-GPU — 50-FACHE Tokens pro Megawatt

INFRASTRUKTUR-DRAMA am KI-Himmel! OpenAI und NVIDIA haben ihre 10-jährige Partnerschaft Ende April mit einem Paukenschlag gefeiert: GPT-5.5 Codex läuft jetzt produktiv auf NVIDIA Blackwell GB200 NVL72. Der Marketing-Slogan: „50x mehr Tokens pro Megawatt, 35x niedrigere Kosten pro Million Tokens” gegenüber der Vorgänger-Generation.

HAMMER: Was das in der Praxis bedeutet

Codex ist OpenAIs autonomer Coding-Agent — er kann längere, eigenständige Sessions stemmen, Bugs aufdecken, die nicht im Prompt standen, und Ideen entwickeln, die der Nutzer nicht angefragt hat. Auf älterer Hardware war jeder dieser Schritte teuer. Mit GB200 NVL72 sinken die Token-Kosten so weit, dass Codex „auf Enterprise-Skalierung machbar” wird, wie OpenAI selbst sagt.

UNGLAUBLICH: 10 GW Blackwell für OpenAI

Das ist nicht nur ein PR-Stunt. OpenAI hat sich verpflichtet, mehr als 10 Gigawatt NVIDIA-Systeme für die nächste Generation seiner KI-Infrastruktur einzukaufen. Zur Einordnung: 10 GW entsprechen rund 10 großen Atomkraftwerken. Das ist Millionen von NVIDIA-GPUs als Basis für Training und Inference. Die Tinte unter dem Vertrag ist gerade trocken — die ersten Racks wurden im April installiert.

SCHOCK: 10.000 NVIDIANer arbeiten täglich damit

NVIDIA selbst gehört zu den frühesten Adopters: Über 10.000 NVIDIA-Mitarbeiter aus Engineering, Produkt, Legal, Marketing, Finance, Sales, HR, Operations und Developer Programs nutzen täglich GPT-5.5-Codex. Heißt: NVIDIAs eigener Chip-Code, GPU-Treiber, CUDA-Updates werden teilweise von Codex generiert und durch Reviews getragen. Die Wahrnehmungs-Loop schließt sich gerade.

EXTRA: Was für DICH dabei ist

Auch wenn du keine 10 GW Blackwell zu Hause hast — die Kosten-Effizienz fließt durch zu den Codex-Endpreisen. OpenAI hat Codex-Pro in den letzten Wochen für Pro-, Business- und Enterprise-User ausgerollt. Wer einen ChatGPT-Plus- oder Pro-Account hat, kommt mit hineinkalkuliertem Codex-Budget bereits in den Genuss. Und für Free-Tier-User gibt’s GPT-5.5 Instant als neues Default-Modell.

FAZIT: KI-Wettrüsten geht in nächste Runde

Anthropic baut Compute-Verträge mit AWS und plant Orbit-Compute, Google fährt Project Suncatcher in den Weltraum, OpenAI kauft 10 GW Blackwell auf. Die KI-Welt entscheidet sich gerade bei der Hardware, nicht beim Modell. Wer als Enterprise-Tech-Verantwortlicher KI einkauft, sollte die Compute-Backbone seiner Anbieter prüfen — Modell-Versprechen sind viel wert, Verfügbarkeit unter Last ist mehr wert.

Häufige Fragen

Was ist GPT-5.5 Codex?
OpenAIs autonomer Coding-Agent, basierend auf dem GPT-5.5-Frontier-Modell. Codex kann längere Sessions ausführen, Code generieren, debuggen, refaktorieren und in CI/CD-Pipelines eigenständig arbeiten.
Was ist neu an der NVIDIA-Infrastruktur?
GPT-5.5 Codex läuft jetzt auf NVIDIA GB200 NVL72 Blackwell-Rack-Systemen. Diese liefern laut NVIDIA 50x mehr Tokens pro Megawatt und 35x niedrigere Kosten pro Million Tokens als die Vorgänger-Generation.
Was kostet GPT-5.5 Codex?
GPT-5.5 ist über ChatGPT Plus, Pro, Business und Enterprise verfügbar. Codex-Pro ist Bestandteil von Pro- und Business-Tarifen. Die API-Preise variieren je nach Tokens; Effizienzgewinne durch Blackwell sollten in den nächsten Quartalen Preisreduktionen ermöglichen.
Welche Konkurrenz-Produkte sind betroffen?
Anthropic Claude Code (Opus 4.7), GitHub Copilot (mit Claude und GPT-Modellen), Google Gemini Code Assist, Cursor mit eigenen Backends, Cognition Devin. Alle nutzen ähnliche Modell-Klassen, aber unterschiedliche Compute-Stacks.

Quellen:

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert