#Netzwerk & Sicherheit · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

UNIFI-HAMMER! Access 3.2 funkt JETZT Scherben-Alarm direkt aufs Türschloss — 2 KILOMETER Reichweite

UNIFI-HAMMER! Access 3.2 funkt JETZT Scherben-Alarm direkt aufs Türschloss — 2 KILOMETER Reichweite

GEBÄUDE-SECURITY für jeden UniFi-Fan! Ubiquiti hat mit UniFi Access 3.2 einen lang erwarteten Schritt gemacht: Der SuperLink Glass Break Sensor ist jetzt direkt an die Türsteuerung gekoppelt. Hört der Sensor einen Scheiben-Bruch — geht die Tür sofort in Lockdown.

HAMMER: Audio-Signatur löst Tür-Lockdown aus

Der USL-GlassBreak-Sensor ist eine batterie-betriebene Box von 134 mm Länge mit Mikrofon und proprietärem Long-Range-Funk (915 MHz US / 869 MHz EU). Er hört auf die charakteristische Audio-Signatur von brechendem Glas — kein Aufprall, sondern das spezifische hohe Frequenzspektrum. Reichweite bis 2 km per SuperLink-Wireless. Wer einen Showroom mit Schaufensterscheiben hat oder ein Lagerhalle mit Oberlichtern: Genau dieser Sensor.

UNGLAUBLICH: Direkt-Kopplung mit Türen

Vor Access 3.2 musstest du den Glass-Break-Sensor in UniFi Protect einrichten, dort eine Webhook-Rule bauen, die wiederum in Access eine Tür-Sperre triggert. Drei Systeme, viel Klick-Aufwand. Mit 3.2 ist der Sensor direkt in Access verfügbar — du baust eine Rule „Wenn Sensor X bricht → Tür Y verriegeln” mit zwei Klicks. Bonus: Bei Auslösung kommt auch eine Benachrichtigung an alle Admin-User per Push.

SCHOCK: Talk Phones 2.16.2 parallel

Parallel hat Ubiquiti die Access Talk Phones auf 2.16.2 gehoben — verbesserter Live-View nach beantworteten Klingel-Calls auf dem G6 Pro Entry, plus App-Version-Update-Support direkt aus dem Access-Dashboard. iOS und Android Apps wurden ebenfalls auf 2.16.2 gezogen, der „Lock Now”-Button auf der Location-Detail-Page funktioniert jetzt wieder zuverlässig.

EXTRA-TIPP: Sensor-Positionierung

Der GlassBreak ist sehr empfindlich auf Hintergrundgeräusche. Wer ihn falsch platziert (z.B. neben Klimaanlage oder Bass-Lautsprechern), kriegt False Positives. Best Practice: Diagonal gegenüber der Glasscheibe, in 2-3 m Höhe, nicht direkt neben Türklingel oder Soundbar. UniFi empfiehlt für offene Räume einen Sensor pro 25 Quadratmeter Glasfläche.

FAZIT: UniFi wird zur Building-Security-Plattform

Mit Access 3.2 schließt Ubiquiti die Lücke zwischen Türzugang, Video-Überwachung und Einbruch-Detektion. Wer schon UniFi Network, Protect und Access betreibt, kriegt jetzt ein konsolidiertes System ohne Drittanbieter — und das zum Preisniveau, das ein Hausbesitzer noch zahlen kann. SuperLink-Reichweite bis 2 km macht die Plattform auch für Lagerhallen, Lichthöfe und Mehrfamilien-Häuser interessant.

Häufige Fragen

Was ist neu in UniFi Access 3.2?
Vier neue Capabilities — die wichtigste ist die direkte Integration des SuperLink Glass Break Sensors in die Türsteuerung. Damit löst Audio-Detektion sofort einen Lockdown der zugeordneten Türen aus, ohne Umweg über Protect.
Wie weit reicht der SuperLink?
Bis 2 km bei freier Sicht zwischen Sensor und nächstem SuperLink-Hub. In Gebäuden mit Stahlbeton-Wänden reduziert sich das deutlich — Faustregel: 2-3 Räume Tiefe in einer typischen Büroumgebung.
Was kostet der Glass-Break-Sensor?
Der USL-GlassBreak liegt in der Ubiquiti-Storerubrik bei rund 99 USD pro Einheit. Benötigt mindestens einen SuperLink-Hub im Netz (z.B. UniFi Express Plus oder neuere Dream Machines mit SuperLink-Funk).
Lohnt es sich gegenüber Drittanbietern?
Wenn du schon im UniFi-Ecosystem bist, klar — der Sensor kostet weniger als ein vergleichbares Klassen-Honeywell- oder Bosch-Modul, und die Integration ist Out-of-the-Box. Wer nur einen einzelnen Sensor braucht und kein Protect-Setup hat: Drittanbieter mit Z-Wave könnten günstiger sein.

Quellen:

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