Asus drückt aufs Tempo bei den Mini-PCs: Der NUC 16 Pro startet jetzt mit Intels neuer Panther Lake-Plattform — und liefert dank Core Ultra X9 388H und integrierter Intel Arc B390 satte 180 TOPS AI-Leistung auf rund einem Liter Bauvolumen.
WAS DRIN STECKT: Panther Lake-CPUs bis Core Ultra X9 388H
Asus packt in den NUC 16 Pro die Core Ultra Series 3-CPUs. Das Topmodell ist der Core Ultra X9 388H mit Intel Arc B390 iGPU. Dazu kommen bis zu 32 GB LPDDR5X-9600-RAM und 1 TB NVMe-Speicher. Das Basismodell mit Core Ultra 7 356H ist bei Newegg in den USA für 999 US-Dollar gelistet — das Topmodell mit X9 388H, 32 GB RAM und 1 TB SSD landet umgerechnet bei rund 1.600 US-Dollar.
WARUM 180 TOPS WICHTIG SIND: AI-Inferenz direkt im Mini-PC
180 TOPS klingen abstrakt — heißt aber konkret: lokale LLM-Inferenz, Bildgenerierung, Vision-Modelle und Copilot+-Workloads laufen ohne externe GPU. Damit liegt der NUC 16 Pro bei der reinen KI-Throughput-Zahl klar vor aktuellen Ryzen AI Max+ 395-Geräten. Wer Strix-Halo mit 128 GB RAM vergleicht, bekommt zwar mehr Speicher, aber weniger reine TOPS.
WAS FÜR DEIN HOMELAB BEDEUTET: Nicht jeder braucht den X9
Für ein klassisches Homelab mit Proxmox, ein paar LXC-Containern und Docker reicht das Basismodell mit Core Ultra 7 356H locker. Spannend wird der X9 388H erst, wenn du lokale KI ernsthaft betreiben willst. Wer «nur» virtualisiert: GMKtec-K11 oder Beelink GTR9 Pro bieten mehr RAM fürs Geld.
EXTRA-TIPP: NPU richtig nutzen
Die Intel-NPU braucht aktuelle Treiber und unterstützte Software (z. B. ONNX Runtime, OpenVINO). Ohne Software-Stack bleibt die Leistung liegen. Vor dem Kauf prüfen, ob deine Workloads NPU-fähig sind.