#Homelab · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

NAS-ALARM! Unraid 7.3.2 stopft JETZT eine Root-Lücke im Web-Interface — so updatest du in 5 Minuten

NAS-ALARM! Unraid 7.3.2 stopft JETZT eine Root-Lücke im Web-Interface — so updatest du in 5 Minuten

Wenn dein Homelab auf Unraid läuft, solltest du kurz das Update-Menü aufmachen. Version 7.3.2 ist ein Sicherheits- und Bugfix-Release — und der wichtigste Grund dafür ist eine kritische Lücke im Web-Interface, die du nicht offen stehen lassen willst.

Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links (mit * gekennzeichnet). Kaufst du über einen dieser Links, erhalte ich eine kleine Provision — für dich ändert sich der Preis nicht.

DER WICHTIGSTE FIX: CVE-2026-3838

Im Zentrum steht CVE-2026-3838, eine Path-Traversal-Lücke mit Befehlsausführung in der update.php der WebGUI. Vereinfacht: Über einen manipulierten Pfad ließ sich Code im Kontext des Web-Interfaces ausführen — für ein System, das Zugriff auf all deine Daten hat, ein ernstes Problem. Läufst du auf 7.3.1 oder älter, gilt: jetzt aktualisieren.

WAS SONST NOCH DRINSTECKT

  • Linux-Kernel 6.18.38 — frischer Unterbau mit den aktuellen Kernel-Sicherheitsfixes.
  • Docker-VLAN-Verbesserungen — sauberere Netzwerk-Konfiguration für deine Container.
  • 73 aktualisierte Basis-Pakete mit CVE-Abdeckung quer durch die Bank: openssl, nginx, curl, samba, php und openssh gehören dazu.

Damit ist 7.3.2 in erster Linie ein Wartungs-Update — genau die Sorte, die man gern übersieht und dann bereut.

SO UPDATEST DU — SCHRITT FÜR SCHRITT

  1. Backup nicht vergessen: Sichere dein USB-Boot-Gerät (Main → Flash → Flash Backup) und wichtige Appdata-Verzeichnisse.
  2. Update starten: In der WebGUI unter Tools → Update OS auf 7.3.2 gehen und den Download bestätigen.
  3. Neu starten: Array sauber anhalten, dann rebooten. Erst danach ist der neue Kernel aktiv.
  4. Kontrolle: Nach dem Neustart prüfen, ob Array, Docker-Container und VMs sauber hochkommen.

Wenn du ohnehin gerade dein Homelab planst: Die flexible Speicher-Verwaltung samt Docker- und VM-Unterstützung bekommst du mit einer Unraid-Lizenz* — ideal, um vorhandene Platten unterschiedlicher Größe in einem Array zu bündeln.

FAZIT: 5 Minuten, die sich lohnen

Ein kritischer WebGUI-Fix plus frischer Kernel plus 73 Paket-Updates — das ist keine Version zum Aussitzen. Das Update ist über die WebGUI in wenigen Minuten erledigt. Kurz sichern, updaten, rebooten, fertig.

Häufige Fragen

Was ist neu in Unraid 7.3.2?
7.3.2 ist ein Sicherheits- und Bugfix-Release. Kernstück ist der Fix für CVE-2026-3838, eine Path-Traversal-Lücke mit Befehlsausführung in der WebGUI. Dazu kommen Linux-Kernel 6.18.38, Verbesserungen beim Docker-VLAN-Networking und 73 aktualisierte Basis-Pakete mit CVE-Abdeckung (u. a. openssl, nginx, samba, php, openssh).
Lohnt sich das Update sofort oder kann ich warten?
Sofort. Da 7.3.2 eine kritische WebGUI-Lücke schließt, solltest du nicht warten — besonders, wenn dein Unraid-Web-Interface aus dem Netzwerk oder gar von außen erreichbar ist. Wer 7.3.1 oder älter fährt, sollte zeitnah aktualisieren.
Bricht das Update bestehende Konfigurationen?
Als Punkt-Release bleibt 7.3.2 innerhalb der 7.3-Reihe, größere Umbrüche sind nicht zu erwarten. Trotzdem gilt die goldene Homelab-Regel: vorher ein Backup des USB-Boot-Sticks anlegen. So kannst du im Zweifel jederzeit zurück, falls ein Plugin oder eine VM zickt.
Wie führe ich das Update durch?
Sichere zuerst dein Flash-Boot-Gerät. Gehe dann in der WebGUI auf Tools → Update OS, wähle 7.3.2 und bestätige den Download. Halte das Array sauber an und starte den Server neu — erst nach dem Reboot ist der neue Kernel aktiv. Prüfe anschließend, ob Array, Container und VMs normal starten.

Quellen: Unraid Blog, Unraid Docs

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert