#Homelab · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

FERNZUGRIFF-HAMMER! Pangolin 1.19 holt SSH, RDP und VNC JETZT in den Browser

FERNZUGRIFF-HAMMER! Pangolin 1.19 holt SSH, RDP und VNC JETZT in den Browser

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Fernzugriff aufs Homelab — ganz ohne offene Ports. Genau dafür ist Pangolin bekannt, der selbst gehostete Tunnel-Reverse-Proxy mit eingebauter Anmeldung. Die neue Version 1.19 legt jetzt ordentlich nach: SSH, RDP und VNC landen direkt im Browser. Damit erreichst du deine Server und Desktops von überall, ohne auf jedem Gerät einen Client einzurichten. Wir fassen zusammen, was neu ist.

Das bringt Pangolin 1.19

Das Kern-Feature heißt Browser-Fernzugriff: SSH-Terminal, Windows-Desktop per RDP und VNC-Bildschirm laufen jetzt direkt im Browser-Tab — kein extra Programm nötig. Jedes Protokoll bekommt dabei seine eigene öffentliche Adresse und wird neben deinen übrigen Diensten in einer Oberfläche verwaltet.

Dazu kommt ein neuer, schlanker Pangolin-SSH-Modus, der ganz ohne Konfiguration von OpenSSH und PAM auskommt. Praktisch sind außerdem die automatische Update-Option für den Newt-Connector aller Standorte sowie durchsuchbare, filterbare Labels für Server und Ressourcen.

So funktioniert der Aufbau

Das Prinzip bleibt angenehm einfach: Du installierst den Newt-Connector auf einem Rechner, der dein Netz erreicht, und richtest ihn auf einen beliebigen SSH-Server, eine Windows-Kiste oder ein VNC-Display. Pangolin selbst läuft dabei auf einem kleinen, öffentlich erreichbaren Server und macht deine Dienste sicher von außen zugänglich — ohne dass du zu Hause Ports aufreißen musst.

Für so einen öffentlichen Endpunkt reicht schon ein günstiger VPS. Wer noch keinen hat, ist mit einem kleinen Server bei Hetzner Cloud* gut bedient — ein paar Euro im Monat genügen, um Pangolin als Tunnel-Kopf laufen zu lassen. Wichtig: Für den neuen Browser-Zugriff brauchst du den Newt-Connector in Version 1.13.0 oder neuer.

Für wen sich das lohnt

Pangolin 1.19 ist ein Gewinn für alle, die ihr Homelab aufgeräumt und ohne offene Heimnetz-Ports erreichbar machen wollen. Statt VPN-Clients auf jedem Gerät reicht der Browser. Gerade für den schnellen Zugriff vom fremden Rechner oder Smartphone ist das Gold wert — etwa, wenn unterwegs mal eben ein Dienst neugestartet werden muss.

Auf GitHub stehen bereits die Korrektur-Versionen 1.19.1 und 1.19.2 bereit. Wer Pangolin schon nutzt, sollte direkt auf die neueste Punktversion gehen.

Häufige Fragen

Was ist neu in Pangolin 1.19?
Der große Sprung ist Browser-Fernzugriff per SSH, RDP und VNC ohne extra Client. Dazu kommen ein eigener Pangolin-SSH-Modus ohne OpenSSH-/PAM-Konfiguration, eine automatische Update-Option für den Newt-Connector sowie durchsuchbare Labels und Ressourcen-Richtlinien.
Brauche ich dafür einen eigenen Server?
Ja, Pangolin ist selbst gehostet. Du brauchst einen kleinen, öffentlich erreichbaren Server als Tunnel-Kopf — dafür genügt schon ein günstiger VPS. Den Newt-Connector installierst du zusätzlich auf einem Rechner in deinem Heimnetz, der die Zieldienste erreicht.
Ist Browser-Fernzugriff sicher?
Pangolin bringt eine eingebaute Authentifizierung mit, und der Zugriff läuft über den Tunnel statt über offene Heimnetz-Ports. Wie bei jedem nach außen erreichbaren Dienst gilt: starke Anmeldung, am besten Zwei-Faktor, und Software aktuell halten. Dann ist der Browser-Zugriff eine komfortable und solide Lösung.
Wie aktualisiere ich auf 1.19?
Hol dir die aktuelle Version von GitHub — dort stehen bereits 1.19.1 und 1.19.2 bereit. Wichtig: Aktualisiere parallel deinen Newt-Connector auf Version 1.13.0 oder neuer, sonst funktioniert der neue Browser-Fernzugriff nicht.

Quellen: Pangolin 1.19 Release (pangolin.net) · Self-Host Weekly 12.06.2026 (selfh.st) · Releases (GitHub fosrl/pangolin)

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