#Home Automation · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

SMART-HOME-SCHATZ! Dieser Saugroboter kommt aus dem 3D-Drucker — komplett ohne Cloud und ohne Kamera

SMART-HOME-SCHATZ! Dieser Saugroboter kommt aus dem 3D-Drucker — komplett ohne Cloud und ohne Kamera

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Ein Saugroboter, der dich nicht ausspioniert — und den du selbst ausdruckst. Das Open-Source-Projekt oomwoo (von Maker’s Pet) baut genau das: einen quelloffenen Staubsauger-Roboter aus Raspberry Pi, 2D-LiDAR und 3D-Druck-Teilen, der komplett ohne Cloud arbeitet und sich nativ in Home Assistant einklinkt.

SO TICKT DER SELBSTBAU-ROBOTER

oomwoo kartiert deine Wohnung mit einem günstigen 2D-LiDAR und navigiert eigenständig — per ROS 2 und dem Nav2-Stack auf einem Raspberry Pi. Hardware, Firmware und Software stehen allesamt unter der freien Apache-2.0-Lizenz. Kein Vendor-Lock-in, kein Zwangs-Account, keine Daten, die irgendwo in einer fremden Cloud landen.

PRIVATSPHÄRE: Kamera? Fehlanzeige.

Das Referenzdesign navigiert nur mit LiDAR und Kontaktsensorenganz ohne Kamera. Für alle, die sich bei handelsüblichen Saugrobotern mit Kamera und Cloud-Zwang unwohl fühlen, ist das ein starkes Argument. Deine Wohnungskarte bleibt auf deinem Gerät.

WAS ES KOSTET — und wo der Haken ist

Das Zielbudget liegt bei 100 bis 200 US-Dollar plus Raspberry Pi 5 — und soll einen Roboter ergeben, der sonst 500 bis 600 Dollar kosten würde. Der Haken: Das Projekt ist noch ganz am Anfang. Aktuell steckt oomwoo in der v0-Phase — 3D-gedrucktes Chassis, ROS-2-Gazebo-Simulation und LiDAR-Kartierung mit manuellem SLAM. Ein fertiges Wohnzimmer-Gerät ist es also noch nicht, aber die Entwicklung läuft offen ab dem ersten Commit.

EXTRA-TIPP: Für wen sich das lohnt

oomwoo ist etwas für Bastler mit 3D-Drucker und ROS-Neugier, nicht für den schnellen Kauf. Wer aber gerne selbst schraubt, Home Assistant liebt und Cloud-Staubsauger satt hat, bekommt hier ein spannendes Wochenend-Projekt. Basis ist ohnehin ein Raspberry Pi — etwa der aktuelle Raspberry Pi 5*.

Häufige Fragen

Ist oomwoo schon fertig zum Nachbauen?
Noch nicht ganz. Das Projekt steckt in der v0-Phase: 3D-gedrucktes Chassis, ROS-2-Gazebo-Simulation und LiDAR-Kartierung mit manuellem SLAM. Es wird offen auf GitHub entwickelt — ein voll autonom saugendes Endgerät ist es aber aktuell noch nicht.
Was kostet der Selbstbau?
Das Zielbudget liegt bei rund 100 bis 200 US-Dollar plus einem Raspberry Pi 5 (4 GB). Damit soll ein Gerät entstehen, das der Leistung eines 500- bis 600-Dollar-Saugroboters entspricht. Genaue Kosten hängen von 3D-Druck, LiDAR-Modul und Zubehör ab.
Wie steht es um die Privatsphäre?
Sehr gut: Das Referenzdesign navigiert nur mit 2D-LiDAR und Kontaktsensoren, ganz ohne Kamera. Der Roboter läuft komplett lokal ohne Cloud und bindet sich nativ in Home Assistant ein. Hardware, Firmware und Software stehen unter Apache 2.0.
Was brauche ich zum Loslegen?
Einen 3D-Drucker, einen Raspberry Pi 5, ein günstiges 2D-LiDAR-Modul und etwas Erfahrung mit ROS 2. Da das Projekt in der RFC-/v0-Phase ist, lohnt sich vor allem das Mitverfolgen und Mitentwickeln über das GitHub-Repository von Maker’s Pet.

Quellen & weiterführende Links

Mehr Empfehlungen findest du jederzeit unter lapalutschi.de/empfehlungen.

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