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Ein Saugroboter, der dich nicht ausspioniert — und den du selbst ausdruckst. Das Open-Source-Projekt oomwoo (von Maker’s Pet) baut genau das: einen quelloffenen Staubsauger-Roboter aus Raspberry Pi, 2D-LiDAR und 3D-Druck-Teilen, der komplett ohne Cloud arbeitet und sich nativ in Home Assistant einklinkt.
SO TICKT DER SELBSTBAU-ROBOTER
oomwoo kartiert deine Wohnung mit einem günstigen 2D-LiDAR und navigiert eigenständig — per ROS 2 und dem Nav2-Stack auf einem Raspberry Pi. Hardware, Firmware und Software stehen allesamt unter der freien Apache-2.0-Lizenz. Kein Vendor-Lock-in, kein Zwangs-Account, keine Daten, die irgendwo in einer fremden Cloud landen.
PRIVATSPHÄRE: Kamera? Fehlanzeige.
Das Referenzdesign navigiert nur mit LiDAR und Kontaktsensoren — ganz ohne Kamera. Für alle, die sich bei handelsüblichen Saugrobotern mit Kamera und Cloud-Zwang unwohl fühlen, ist das ein starkes Argument. Deine Wohnungskarte bleibt auf deinem Gerät.
WAS ES KOSTET — und wo der Haken ist
Das Zielbudget liegt bei 100 bis 200 US-Dollar plus Raspberry Pi 5 — und soll einen Roboter ergeben, der sonst 500 bis 600 Dollar kosten würde. Der Haken: Das Projekt ist noch ganz am Anfang. Aktuell steckt oomwoo in der v0-Phase — 3D-gedrucktes Chassis, ROS-2-Gazebo-Simulation und LiDAR-Kartierung mit manuellem SLAM. Ein fertiges Wohnzimmer-Gerät ist es also noch nicht, aber die Entwicklung läuft offen ab dem ersten Commit.
EXTRA-TIPP: Für wen sich das lohnt
oomwoo ist etwas für Bastler mit 3D-Drucker und ROS-Neugier, nicht für den schnellen Kauf. Wer aber gerne selbst schraubt, Home Assistant liebt und Cloud-Staubsauger satt hat, bekommt hier ein spannendes Wochenend-Projekt. Basis ist ohnehin ein Raspberry Pi — etwa der aktuelle Raspberry Pi 5*.
Häufige Fragen
Ist oomwoo schon fertig zum Nachbauen?
Was kostet der Selbstbau?
Wie steht es um die Privatsphäre?
Was brauche ich zum Loslegen?
Quellen & weiterführende Links
- Tom’s Hardware — oomwoo open-source robot vacuum
- Maker’s Pet — Building oomwoo
- GitHub — makerspet/oomwoo
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