#Homelab · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

NAS-HAMMER! Nextcloud zieht JETZT offiziell auf TrueNAS — deine eigene Cloud in WENIGEN Klicks

NAS-HAMMER! Nextcloud zieht JETZT offiziell auf TrueNAS — deine eigene Cloud in WENIGEN Klicks

Endlich, Homelabber! Die eigene Cloud auf dem eigenen NAS wird deutlich einfacher: Nextcloud wird künftig offiziell auf TrueNAS unterstützt. Die offizielle Nextcloud-Hub-App lässt sich dann mit wenigen Klicks installieren — Schluss mit Bastel-Setups und Docker-Frickelei.

Was bedeutet ‚offiziell unterstützt‘?

Bisher liefen Nextcloud-Installationen auf TrueNAS oft über Community-Wege oder eigene Container. Künftig kommt die offizielle App direkt aus dem TrueNAS-Katalog — mit dem vollen Hub-Erlebnis: Dateien, Groupware, Talk und — je nach TrueNAS-Version — Collabora Online für die gemeinsame Dokumentenbearbeitung. Heißt: deine private Alternative zu Google Drive, Kalender und Office, sauber integriert.

Hub 26 ‚Spring‘ startet am 9. Juni

Passend dazu steht die nächste große Version an: Nextcloud Hub 26 ‚Spring‘ wird am 9. Juni um 14 Uhr (MESZ) per Livestream vorgestellt. Ab diesem Tag steht die erste stabile Version produktionsbereit auf GitHub. Du kannst dann Dokumente, Tabellen und Präsentationen anlegen und gemeinsam bearbeiten.

Warum das ein großer Schritt ist

TrueNAS ist eines der beliebtesten NAS-Betriebssysteme — und Nextcloud die wohl bekannteste Self-Hosting-Cloud. Die offizielle Verbindung senkt die Einstiegshürde massiv: Wer ohnehin ein TrueNAS-System für Backups und Medien betreibt, bekommt seine private Cloud praktisch gratis obendrauf — ohne tiefes Linux-Wissen.

So gehst du es an

  • TrueNAS aktuell halten: Sorge dafür, dass dein System auf einer Version läuft, die die offizielle Nextcloud-Hub-App anbietet.
  • Ab 9. Juni testen: Schau in den App-Katalog und installiere die offizielle Hub-App.
  • Backups zuerst: Bevor du Daten in die neue Cloud schiebst, richte ein Backup nach der 3-2-1-Regel ein.
  • Zugriff absichern: Von außen am besten nur über Reverse-Proxy mit HTTPS oder ein VPN.

FAZIT: Self-Hosting wird erwachsen

Die offizielle TrueNAS-Unterstützung ist genau die Art von Integration, die Self-Hosting aus der Nische holt. Wenn du schon ein NAS hast, war der Moment für deine eigene, datensparsame Cloud selten besser. Den 9. Juni solltest du dir im Kalender markieren.

Häufige Fragen

Was ändert sich für mich konkret?
Du kannst Nextcloud Hub künftig offiziell und mit wenigen Klicks aus dem TrueNAS-App-Katalog installieren, statt eigene Container zu bauen. Das volle Hub-Erlebnis mit Dateien, Groupware, Talk und je nach TrueNAS-Version Collabora Online ist dabei.
Wann ist das verfügbar?
Die offizielle Unterstützung kommt mit dem App-Katalog von TrueNAS. Die große neue Version Nextcloud Hub 26 ‚Spring‘ wird am 9. Juni 2026 um 14 Uhr MESZ vorgestellt; ab dann steht die erste stabile Version produktionsbereit bereit.
Brauche ich dafür Linux-Kenntnisse?
Deutlich weniger als früher. Der Sinn der offiziellen App ist genau, die Installation auf wenige Klicks zu reduzieren. Grundlegendes Verständnis für Backups, Netzwerk und HTTPS-Zugriff schadet aber nicht und macht dein Setup sicherer.
Lohnt sich Nextcloud gegenüber Google Drive & Co.?
Wenn dir Datenschutz und Kontrolle wichtig sind, ja: Deine Daten bleiben auf deiner Hardware, du zahlst keine laufende Cloud-Miete und kannst Funktionen über Apps erweitern. Im Gegenzug trägst du selbst Verantwortung für Backups, Updates und Erreichbarkeit.

Quellen: Nextcloud Blog · TrueNAS Docs

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert