Es ist so weit: Der KDE-Desktop bekommt sein nächstes großes Update. Plasma 6.7 ist fertig und rollt ab dem 16. Juni 2026 aus. Statt nur Kosmetik bringt die Version vier Funktionen, die du im Alltag wirklich merkst. Wir zeigen dir, was drinsteckt — und ob sich das Update für dich sofort lohnt.
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NEU 1: Hell-Dunkel-Schalter direkt im Panel
Schluss mit dem Klick-Marathon durch die Systemeinstellungen: Plasma 6.7 bringt einen Umschalter für Hell- und Dunkelmodus direkt in die Kontrollleiste. Ein Klick — und dein Desktop wechselt das Erscheinungsbild. Gerade wenn du tagsüber hell und abends dunkel arbeitest, ist das eine echte Erleichterung.
NEU 2: Globales Push-to-Talk
Für alle, die viel in Video-Calls oder Voice-Chats hängen: Plasma 6.7 kennt jetzt eine systemweite Push-to-Talk-Funktion. Du hältst eine Taste, nur dann ist dein Mikro offen — anwendungsübergreifend. Kein Gefummel mehr in jeder einzelnen App.
NEU 3: Endlich eine echte Druckwarteschlange
Drucken unter Linux war lange ein Geduldsspiel. Plasma 6.7 liefert eine vollwertige App zur Anzeige der Druckwarteschlange. Du siehst auf einen Blick, welcher Auftrag läuft, was hängt und was du abbrechen kannst — ohne Umweg über Browser-Oberflächen.
NEU 4: Sonderzeichen ohne passende Taste
Du brauchst ein Zeichen, das deine Tastatur gar nicht hat? Plasma 6.7 lässt dich Zeichen eintippen, die physisch nicht auf der Tastatur liegen. Praktisch für Sonderzeichen, fremdsprachige Buchstaben oder Symbole, die du sonst mühsam kopieren müsstest.
LOHNT SICH DAS UPDATE — UND AUF WELCHER HARDWARE?
Plasma läuft längst butterweich, auch auf sparsamer Hardware. Wenn du den Desktop frisch auf einem kompakten, leisen Rechner ausprobieren willst, ist ein Mini-PC wie der Minisforum UM890 Pro* ein dankbarer Untersatz: genug Leistung für einen flüssigen KDE-Desktop, ohne dass ein Tower-Gehäuse herumsteht. Schon zuvor hatte Plasma 6.7 die Desktops pro Bildschirm eingeführt — die finale Version bündelt das jetzt mit den vier neuen Funktionen.