#Homelab · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

DISCORD-FREI! Fluxer v2 bringt JETZT offene Apps fürs eigene Chat-Reich — so hostest du es selbst

DISCORD-FREI! Fluxer v2 bringt JETZT offene Apps fürs eigene Chat-Reich — so hostest du es selbst

Du willst raus aus Discord, ohne auf Sprach- und Text-Channels zu verzichten? Dann ist die neue Version von Fluxer einen genauen Blick wert. Die quelloffene Discord-Alternative ist jetzt als v2 erschienen — mit offenen Mobil-Apps und spürbar besserem Self-Hosting.

WAS IST FLUXER ÜBERHAUPT?

Fluxer ist eine freie und quelloffene Chat- und VoIP-App für Freunde, Gruppen und Communities — lizenziert unter AGPLv3. Sie ist klar an Discord angelehnt: Sprach-Kanäle, Text-Kanäle, Rollen und Rechte. Laut Projekt zählt Fluxer bereits über 125.000 aktive Nutzer und nähert sich 8.000 Sternen auf GitHub.

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NEU IN V2: Offene Apps und mehr Selbstbestimmung

Das Highlight von Version 2: Die Mobil-Clients sind jetzt Open Source, native Apps für iOS und Android sind in Arbeit (die mobile Web-Version überbrückt solange). Außerdem wurde das Self-Hosting verbessert und die öffentliche Entwicklung zurück auf die offenen GitHub-Repos verlegt — ein starkes Signal für Transparenz.

DIE FEATURES: Das kann die Discord-Alternative

Fluxer hat ein paar Tricks, die Discord so nicht bietet: Instanz-Wechsel, um aus einem Client mehrere selbst gehostete Server zu erreichen, Sprach-Beitritt von mehreren Geräten gleichzeitig, frei anpassbares CSS auf Client-Seite und ein Medien-Speicher, um GIFs, Bilder und Clips schnell wiederzufinden. Dazu kommt gute Sprachqualität mit Rauschunterdrückung, TLS-Verschlüsselung und angekündigte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

DER PREIS: Fair statt aggressiv

Das Geschäftsmodell ist angenehm zurückhaltend: Das Premium-Paket Plutonium kostet 5 Euro im Monat — gegenüber rund 10 Dollar für Discords Nitro. Kein Datenverkauf, keine erzwungene Monetarisierung. Den Kern kannst du dank AGPLv3 ohnehin komplett selbst hosten.

SO HOSTEST DU ES SELBST

Das Backend ist quelloffen und läuft auf deiner eigenen Hardware. Für eine kleine Community reicht schon ein sparsamer Mini-PC als Heimserver — etwa ein Minisforum UM790 Pro*, der genug Dampf für Docker-Container und Sprach-Sessions mitbringt und dabei wenig Strom zieht. So bleibt dein Chat komplett in deiner Hand.

FAZIT: Fluxer v2 macht den Discord-Ausstieg realistischer denn je — offen, fair bepreist und endlich mit ernsthaftem Mobil- und Self-Hosting-Fokus.

Häufige Fragen

Ist Fluxer wirklich kostenlos?
Ja. Fluxer ist quelloffen unter AGPLv3 und lässt sich vollständig selbst hosten. Das optionale Premium-Paket Plutonium kostet 5 Euro im Monat, ist aber freiwillig. Es gibt keinen Datenverkauf und keine erzwungene Monetarisierung.
Was ist neu in Version 2?
V2 bringt quelloffene Mobil-Clients (native iOS- und Android-Apps sind in Arbeit), verbessertes Self-Hosting und die Rückkehr der öffentlichen Entwicklung auf die offenen GitHub-Repos. Damit wird das Projekt transparenter und mobil deutlich nutzbarer.
Brauche ich für Self-Hosting teure Hardware?
Nein. Für eine kleine bis mittlere Community genügt ein sparsamer Mini-PC oder ein kleiner Server. Das Backend läuft als Open-Source-Software auf deiner eigenen Hardware; wichtig sind etwas RAM und eine stabile Internetverbindung für die Sprachkanäle.
Kann ich von Discord umsteigen?
Funktional bietet Fluxer die vertrauten Bausteine: Sprach- und Text-Kanäle, Rollen und Rechte. Einen automatischen Eins-zu-eins-Import gibt es nicht, aber du kannst eine neue Instanz aufsetzen und deine Community schrittweise umziehen. Der Instanz-Wechsel hilft beim Parallelbetrieb.

Quellen:

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