Alle zwei Wochen kommt eine neue Firefox-Version, und diese hat ein paar Dinge, die Linux-Nutzer freuen dürften. Firefox 159 ist am 27. Oktober 2026 erschienen, wie Phoronix berichtet.
SPEICHERFRESSER AUF AMD-LINUX BEHOBEN
Der wichtigste Fix für Linux-Anwender: Firefox konnte mit AMD-Grafik übermäßig viel Arbeitsspeicher belegen, wenn man Karten- oder Ortsergebnisse ansah, etwa auf Seiten wie ChatGPT. Das ist in Version 159 gelöst. Wer deshalb bisher den Browser regelmäßig neu starten musste, sollte Ruhe haben.
WAYLAND: TAB-FIX DABEI
Außerdem ist eine Korrektur für Tabs unter Wayland enthalten. Sie war bereits in der Beta von Firefox 159 aufgetaucht. Details dazu nennt die Quelle nicht.
PASSWÖRTER IN DER SEITENLEISTE
Gespeicherte Passwörter sind jetzt standardmäßig in der Seitenleiste verfügbar. Du musst also nicht jedes Mal in die Einstellungen, um ein Passwort nachzuschlagen. Auch Firefox’ eigene KI-Funktionen wurden laut Bericht verbessert. Was genau sich dort geändert hat, steht in der Quelle nicht.
FÜR WEBENTWICKLER
Scroll-gesteuerte Animationen (Scroll-driven animations) sind jetzt standardmäßig aktiviert. Damit lassen sich Animationen direkt an die Scrollposition koppeln, ohne JavaScript. Weitere Änderungen für Entwickler stehen in den MDN-Release-Notes zu Firefox 159. Dort findest du auch die vollständige Liste der Fehlerkorrekturen.
WIE DU AKTUALISIERST
- Windows und macOS: Menü → Hilfe → Über Firefox, der Browser lädt das Update selbst.
- Linux: über deine Paketverwaltung.
- Manuell: Download-Archive gibt es bei Mozilla unter ftp.mozilla.org.
EXTRA-TIPP: Wenn du den Passwort-Manager im Browser nutzt, lohnt ein Blick in die Seitenleiste. Wer lieber einen separaten Manager wie KeePassXC verwendet, ändert dadurch nichts.
FAZIT: Kleines Release, spürbarer Nutzen
Firefox 159 ist kein Riesensprung, aber vor allem der AMD-Fix und die Seitenleisten-Passwörter machen den Alltag angenehmer. Wer Firefox unter Linux auf AMD-Hardware nutzt, sollte das Update bald einspielen.