Claude Code, das Terminal-Werkzeug von Anthropic, hat ein dickes Update bekommen. Das Release dreht vor allem an drei Schrauben: Agent-Teams, verschachtelte Skills und ein strengerer Auto-Modus. Klingt technisch — bringt im Alltag aber spürbar mehr Tempo.
NEU: Ein ganzes Team statt eines Agenten
Das Highlight heißt Agent Teams. Setzt du die Umgebungsvariable CLAUDE_CODE_EXPERIMENTAL_AGENT_TEAMS=1, hat jede Sitzung automatisch ein implizites Team. Du kannst dann mit dem Agent-Werkzeug direkt Teamkollegen abspalten — über den Namens-Parameter, ganz ohne extra Einrichtung. Statt einen einzelnen Helfer nacheinander abzuarbeiten, lässt du mehrere parallel an einer Aufgabe ziehen.
SKILLS, die mitdenken
Auch beim Thema Skills wird es cleverer. Liegen Skills in verschachtelten .claude/skills-Verzeichnissen, werden sie jetzt automatisch geladen, sobald du in diesem Bereich arbeitest. Bei einem Namens-Konflikt taucht der verschachtelte Skill als <Ordner>:<Name> auf — so bleiben beide nutzbar. Und ganz allgemein gewinnt der Skill, Workflow oder Output-Style, der dem Arbeitsverzeichnis am nächsten liegt.
SICHERER Auto-Modus
Wichtig fürs Vertrauen: Im Auto-Modus werden abgespaltene Subagenten jetzt vor dem Start vom Klassifizierer geprüft. Damit schließt Anthropic eine Lücke, durch die ein Subagent zuvor eine eigentlich blockierte Aktion anstoßen konnte, ohne dass jemand draufschaute.
Dazu kommen viele kleinere Verbesserungen: flexible Konfigurationsbefehle direkt im Prompt, neue macOS-Sandbox- und Benachrichtigungs-Optionen, ein schnellerer Start, besseres Streaming, stärkeres Auto-Retry und eine lange Liste an Bugfixes.