#Künstliche Intelligenz · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

CLAUDE ÜBERALL! Cowork läuft JETZT im Browser und auf dem Handy — und arbeitet weiter, während du schläfst

CLAUDE ÜBERALL! Cowork läuft JETZT im Browser und auf dem Handy — und arbeitet weiter, während du schläfst

Anthropic reißt die Grenzen für seinen Alltags-Agenten ein: Claude Cowork — bisher exklusiv in der Desktop-App zu Hause — läuft ab sofort auch im Browser und auf dem Smartphone. Und das Beste: Deine Aufgaben laufen künftig in der Cloud weiter, selbst wenn du Laptop UND Handy zuklappst.

DAS ist neu: Starten am Rechner, verfolgen auf dem Sofa

Cowork-Aufgaben lassen sich jetzt im Web, auf dem Desktop und in den Claude-Mobil-Apps starten und überwachen. Du gibst Claude also morgens am Rechner einen Auftrag — etwa Dateien sortieren, einen Bericht bauen oder Recherchen zusammentragen — und checkst unterwegs am Handy, wie weit die Arbeit ist.

Der eigentliche Clou steckt im Hintergrund: Claude arbeitet in der Cloud weiter, auch wenn keines deiner Geräte online ist. Braucht der Agent zwischendurch deine Erlaubnis für einen Schritt, bekommst du eine Benachrichtigung aufs Handy und gibst sie mit einem Tipp frei.

UNGLAUBLICH: Die meisten Cowork-Nutzer coden gar nicht

Spannendes Detail am Rande: Laut Anthropics Nutzungsdaten setzt die Mehrheit der Cowork-Nutzer das Werkzeug nicht fürs Programmieren ein, sondern für klassische Büro- und Alltagsaufgaben — Dokumente, Tabellen, Datei-Chaos, Recherche. Genau deshalb wandert das Feature jetzt dorthin, wo diese Nutzer ohnehin sind: in den Browser und aufs Handy.

Aufgeräumt hat Anthropic auch die Oberfläche: Chat und Cowork verschmelzen im Web und auf dem Desktop zu einer gemeinsamen Ansicht — die getrennten Tabs sind Geschichte.

Desktop bleibt KÖNIG

Ganz ersetzt wird die Desktop-App nicht — im Gegenteil: Anthropic betont, dass der Desktop weiterhin die vollste Cowork-Erfahrung bietet, weil Claude nur dort direkt auf deine lokalen Dateien und einen Browser zugreifen kann. Web und Mobile sind vor allem für alle gedacht, die keine Desktop-App installieren können oder wollen — etwa auf dem Dienst-Laptop.

Wer die Beta bekommt — und das Limit-Geschenk

Die Beta rollt zuerst an Max-Abonnenten aus, weitere Pläne sollen in den kommenden Wochen folgen. Zum Start gibt es ein handfestes Extra: Anthropic verlängert die verdoppelten Cowork-Nutzungslimits bis zum 5. August. Wer den Agenten ausprobieren will, hat also gerade doppelt so viel Spielraum wie sonst.

Damit setzt Anthropic seine Cowork-Offensive der letzten Wochen fort — vom vorsichtigeren Standard-Modus in Claude Code bis zur heutigen Geräte-Öffnung. Die Richtung ist klar: Der KI-Agent soll vom Entwickler-Werkzeug zum Alltags-Assistenten für ALLE werden.

Häufige Fragen

Was ändert sich für mich als Nutzer?
Du kannst Cowork-Aufgaben jetzt im Browser, auf dem Desktop und in den Claude-Mobil-Apps starten und verfolgen. Laufende Aufgaben arbeiten in der Cloud weiter, auch wenn kein Gerät online ist — bei Rückfragen schickt Claude eine Benachrichtigung. Außerdem sind Chat und Cowork zu einer gemeinsamen Ansicht zusammengelegt.
Wann und für wen ist das verfügbar?
Die Beta startet zuerst für Claude-Max-Abonnenten; weitere Tarife sollen in den kommenden Wochen folgen. Zusätzlich gelten bis zum 5. August verdoppelte Cowork-Nutzungslimits.
Ist die Web-Version genauso mächtig wie die Desktop-App?
Nicht ganz. Die Desktop-App bleibt laut Anthropic die vollste Cowork-Erfahrung, weil Claude nur dort direkt auf lokale Dateien und einen Browser zugreifen kann. Web und Mobile eignen sich vor allem zum Starten, Überwachen und Freigeben von Aufgaben — und für alle, die keine Desktop-App installieren können.
Was kostet Claude Cowork?
Cowork ist Teil der Claude-Abos und kostet nichts extra. Den Anfang macht die Beta im Max-Tarif; die Ausweitung auf weitere Pläne hat Anthropic für die kommenden Wochen angekündigt.

Quellen: Anthropic, MacRumors, VentureBeat, TechCrunch

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