#Hardware · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

BASTLER-HAMMER! Dieser Mini-Computer steckt JETZT einen Raspberry Pi in die Hosentasche

BASTLER-HAMMER! Dieser Mini-Computer steckt JETZT einen Raspberry Pi in die Hosentasche

Die Bastler-Szene zaubert mal wieder ein Schmuckstück: Der PiBrick von Entwickler Ahmad Amarullah steckt einen vollwertigen Raspberry-Pi-Rechner in ein Gehäuse von der Größe eines klobigen Smartphones — inklusive echter Tastatur und Touch-Display. Wer ein Faible für eigenständige Mini-Computer hat, bekommt hier feuchte Augen.

Das steckt JETZT in der Hosentasche

Herzstück ist das Raspberry Pi Compute Module 5 (CM5) — also die kompakte Platinen-Variante des bekannten Pi 5, die sonst in Industriegeräten steckt. Drumherum hat Amarullah alles gepackt, was ein Taschencomputer braucht:

  • Ein 3,92 Zoll großes OLED-Touchdisplay für scharfe Farben und Bedienung per Finger.
  • Eine physische Tastatur im BlackBerry-Stil — für alle, die echtes Tippgefühl der Glasfläche vorziehen.
  • Einen 5000-mAh-Akku, der genug Saft für mobile Einsätze liefert.
  • Ein 3D-gedrucktes Gehäuse, das alles zur Form eines dicken Smartphones zusammenfasst.

UNGLAUBLICH: Ein echter Linux-Rechner zum Mitnehmen

Der Clou: Im PiBrick läuft kein abgespecktes Bastel-System, sondern ein vollwertiges Linux — denn das CM5 ist im Kern dasselbe wie ein Raspberry Pi 5. Damit hast du einen kompletten kleinen Computer in der Hand: zum Programmieren unterwegs, als mobile Kommandozentrale fürs Homelab oder einfach als Spielwiese für eigene Projekte.

Die Kombination aus Hardware-Tastatur und Touchscreen erinnert bewusst an die Communicator-Geräte vergangener Tage — nur eben offen, hackbar und komplett unter deiner Kontrolle.

EXTRA-TIPP: Selbst nachbauen statt kaufen

Wichtig zu wissen: Der PiBrick ist kein fertiges Kaufprodukt, sondern ein Hobby-Projekt zum Nachbauen. Genau das macht den Reiz aus — wer einen 3D-Drucker, ein CM5 und etwas Lötmut mitbringt, kann sich seinen eigenen Taschen-Pi basteln und nach Belieben anpassen.

Für Homelab-Fans ist so ein Gerät mehr als Spielerei: Ein autarker Mini-Linux-Rechner mit Tastatur ist ein praktisches Werkzeug, um per SSH auf Server zuzugreifen, Skripte zu testen oder im Serverraum schnell etwas nachzuschauen — ganz ohne Laptop.

FAZIT: Der PiBrick zeigt eindrucksvoll, wie weit die Raspberry-Pi-Bastelszene ist. Ein kompletter Linux-Computer im Hosentaschenformat, selbst gebaut und voll anpassbar — genau das, wofür das Compute Module gemacht ist.

Häufige Fragen

Kann ich den PiBrick kaufen?
Nein. Der PiBrick ist ein privates DIY-Projekt und kein fertiges Produkt im Handel. Wer ihn haben will, muss ihn selbst nachbauen — mit einem Raspberry Pi Compute Module 5, den passenden Komponenten und einem 3D-Drucker für das Gehäuse.
Welche Hardware steckt im PiBrick?
Den Kern bildet das Raspberry Pi Compute Module 5. Dazu kommen ein 3,92-Zoll-OLED-Touchdisplay, eine physische Tastatur im BlackBerry-Stil, ein 5000-mAh-Akku und ein 3D-gedrucktes Gehäuse, das dem Gerät die Form eines dicken Smartphones gibt.
Wofür eignet sich so ein Gerät im Homelab?
Ein autarker Mini-Linux-Rechner mit Tastatur ist ideal, um unterwegs oder im Serverraum per SSH auf Geräte zuzugreifen, kurz Skripte zu testen oder Konfigurationen zu prüfen — ohne extra einen Laptop mitzuschleppen. Weil es ein vollwertiges Linux ist, sind die Einsatzmöglichkeiten praktisch offen.

Quellen:

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