#Hosting · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

BACKBLAZE-SCHOCK! B2-Cloud knallt JETZT 95 CENT pro Terabyte rauf — DEIN Off-Site-Backup wird teurer

BACKBLAZE-SCHOCK! B2-Cloud knallt JETZT 95 CENT pro Terabyte rauf — DEIN Off-Site-Backup wird teurer

OFF-SITE-BACKUP-ALARM für jeden Self-Hoster! Backblaze hat zum 1. Mai 2026 leise den Preis-Drehknopf rumgedreht: B2 Cloud Storage kostet jetzt 6.95 $ pro Terabyte statt vorher 6.00 $. +15.8 % in einem Wisch. Wer 10 TB im Off-Site liegen hat: 9.50 $ Mehrkosten pro Monat — überschaubar, aber spürbar.

HAMMER: API-Calls jetzt KOSTENLOS

Backblaze sieht das nicht als pure Preiserhöhung — sie haben gleichzeitig alle API-Calls für B2-Kunden auf null gesetzt. Das war bei Wettbewerbern wie AWS S3 oder Wasabi immer ein versteckter Kostenpunkt. Wer also einen Bucket mit vielen kleinen Dateien (Bilder, Logs, Backup-Inkrements) hat, kann unterm Strich sogar günstiger fahren — die Transaction-Costs waren teilweise 30 % der Rechnung.

UNGLAUBLICH: Egress bleibt großzügig

Was Backblaze immer noch attraktiv hält: 3x deine Speichermenge an Egress pro Monat kostenlos — also wenn du 10 TB speicherst, sind 30 TB Restore frei. Erst danach kostet’s. Plus: Über das CDN-Programm (kostenloser Egress über Cloudflare, Bunny, Fastly) sind die meisten Heim-Backup-Szenarien sowieso unter dem Free-Tier-Limit.

GEFAHR: Reserve-Verträge SCHÜTZEN

Bestehende B2-Reserve-Kunden bleiben beim alten Preis bis zur Vertragsverlängerung. Neue Reserve-Verträge starten allerdings bei 6.95 $. Wer also einen großen Bucket fix planen will, sollte schauen, ob ein Jahresvertrag mit Festpreis sich lohnt. Wer Pay-as-you-go fährt, kann nichts dagegen tun — bei Mehrjahres-Stabilität ist Reserve die richtige Spur.

EXTRA-TIPP: Lifecycle-Regeln nachschärfen

Bevor du den Cloud-Anbieter wechselst — schau erst, was du eigentlich brauchst. Wer Snapshot-Backups schmiedet, kann die Aufbewahrung kürzen: 30 Tage statt 90 reichen oft. Wer Veeam, Duplicati oder Restic nutzt: Prune-Run einmal die Woche, dann fließen alte Versionen automatisch raus. Bei 3 TB ungenutzten Logs sparst du sofort 20 $ im Jahr.

FAZIT: Backblaze bleibt der Heim-King

Trotz Erhöhung ist B2 immer noch der günstigste seriöse Object-Storage für Heim-User und kleine Firmen. AWS S3 liegt bei 23 $ pro TB, Wasabi bei 6.99 $ aber mit minimaler Bindung, Storj bei 4 $ aber mit dezentralem Setup. Wer kommerziell mit vielen Hot-Files arbeitet, prüft jetzt die Wasabi-Alternative. Wer privat 1-3 TB lagert, bleibt bei Backblaze — die 95 Cent sind verkraftbar.

Häufige Fragen

Wann ist die Preiserhöhung in Kraft?
Seit 1. Mai 2026. Pay-as-you-go-Kunden sehen den neuen Preis ab dieser Abrechnungsperiode. Bestehende Reserve-Verträge laufen mit Altpreis bis zur Verlängerung weiter.
Was kostet B2 jetzt genau?
6.95 USD pro TB pro Monat für Storage. API-Calls (Class A, B, C) sind komplett kostenlos. Egress: 3x deine Speichermenge frei, danach 0.01 USD pro GB — über CDN-Partner (Cloudflare, Bunny, Fastly) komplett frei.
Lohnt sich das Update sofort?
Nicht akut. Wenn deine Cloud-Backup-Strategie steht, läuft sie unter dem neuen Preis weiter. Wer in der Cloud noch nichts hat, sollte Backblaze trotzdem prüfen — günstigster großer Anbieter mit transparenter Preisstruktur.
Welche Alternativen gibt es?
Wasabi (6.99 USD/TB, Mindest-Aufbewahrung 90 Tage), AWS S3 Glacier Deep Archive (1 USD/TB aber langsame Retrieval), Storj (4 USD/TB, dezentral), iDrive E2 (4 USD/TB). Für Privatnutzer bleibt Backblaze trotz Erhöhung am attraktivsten.

Quellen:

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert