KI-BEBEN: OpenAI wirft drei Apps in einen Topf
OpenAI hat am 9. Juli gleich dreifach zugeschlagen: Die GPT-5.6-Familie wurde allgemein verfügbar, ein neuer Agent namens „ChatGPT Work“ startete — und der eigenständige Coding-Agent Codex wandert in die neue ChatGPT-Desktop-App. Aus drei getrennten Produkten wird eine einzige App.
Was kann ChatGPT Work?
ChatGPT Work ist OpenAIs Antwort auf agentische Arbeit: Der Agent soll laut OpenAI stundenlang an einem Projekt dranbleiben und aus Zielen fertige Ergebnisse machen — über verbundene Apps, lokale Dateien, Browser-Nutzung, Artefakte und geplante Aufgaben hinweg. Eine Auto-Review-Funktion prüft wichtige Aktionen, bevor sie ausgeführt werden.
Klingt vertraut? Ist es auch. OpenAI orientiert sich hier klar an Claude Cowork und dessen Ansatz, Werkzeuge quer über die Arbeitssoftware zu orchestrieren. Der Wettbewerb um den „KI-Kollegen am Schreibtisch“ ist damit endgültig eröffnet.
Eine App für alle
Die neue ChatGPT-Desktop-App ist ab sofort die einzige — für Mac und Windows, weltweit, auf jedem Plan inklusive kostenlos. Der Codex-Coding-Agent steckt fest eingebaut drin. ChatGPT Work rollt zuerst für Pro-, Enterprise- und Edu-Kunden aus, Plus- und Business-Nutzer folgen in den nächsten Tagen.
Und GPT-5.6?
Die neue Modellfamilie ist dreigeteilt: Sol als Flaggschiff für anspruchsvolle Arbeit, Terra für den ausgewogenen Alltag und Luna als schnelle, günstige Variante. Damit landete GPT-5.6 am selben Tag wie Grok 4.5 — der wohl kompetitivste KI-Tag des Jahres.
Häufige Fragen
Was ändert sich für mich als Nutzer?
Wann ist ChatGPT Work verfügbar?
Was kostet das?
Welche Konkurrenzprodukte sind betroffen?
Quellen: