Wie heiß ist der Markt für KI-Beratung? Diese Zahl beantwortet alles: Seit dem Start im März haben sich mehr als 40.000 Firmen für Anthropics Claude Partner Network beworben. Und über 10.000 Berater tragen bereits ein offizielles Claude-Zertifikat. Jetzt legt Anthropic nach.
NEU: Der Services Track macht Partner vergleichbar
Bisher war „Wir machen was mit KI“ ein dehnbarer Begriff. Der neue gestufte Services Track ändert das: Die Einstufung richtet sich danach, was eine Firma tatsächlich mit Claude gebaut hat — nicht danach, wie hübsch die Marketing-Folien sind. Wer aufsteigen will, muss liefern: echte Projekte, echte Implementierungen, nachweisbare Expertise.
Partner Hub: Das Schaufenster für Claude-Profis
Zweites neues Bauteil ist der Claude Partner Hub. Partner sehen dort ihren aktuellen Status gegenüber den veröffentlichten Anforderungen — also schwarz auf weiß, was zur nächsten Stufe fehlt. Und Kunden können im Hub gezielt nach qualifizierten Claude-Dienstleistern suchen. Das nimmt dem KI-Beratungsmarkt ein Stück Wildwuchs: Zertifikat statt Bauchgefühl.
DARUM ist das auch für dich spannend
Selbst wenn du keine Beratung kaufst: Die Zahlen zeigen, wohin der Enterprise-Markt läuft. Unternehmen führen Claude nicht mehr im Pilotprojekt ein, sondern flächendeckend — und brauchen dafür Heerscharen an Integratoren. Für IT-Profis ist die Claude-Zertifizierung damit ein handfestes Karriere-Asset, ähnlich wie es AWS- oder Microsoft-Zertifikate seit Jahren sind. Wer sich jetzt zertifiziert, surft die Welle früh.
FAZIT
Anthropic professionalisiert sein Ökosystem in Rekordtempo: erst die Modelle, dann die Enterprise-Deals, jetzt der Dienstleister-Unterbau. 40.000 Bewerbungen in wenigen Monaten sind eine Ansage an den Markt — und ein klares Signal, dass das Geschäft rund um Claude gerade erst anläuft.
Häufige Fragen
Was ändert sich für mich als Nutzer?
Wann ist das neue Programm verfügbar?
Was kostet eine Claude-Zertifizierung?
Welche Konkurrenz-Programme gibt es?
Quellen: PYMNTS · Anthropic Newsroom