HAMMER-ATTACKE auf die globale Lieferkette! Foxconn — der weltgrößte Auftragsfertiger und Hauptlieferant von Apple, Nvidia und Google — hat einen massiven Ransomware-Angriff auf seine US-Werke eingeräumt. Die Bande Nitrogen prahlt mit 8 Terabyte gestohlener Daten und 11 Millionen Dateien voller Geheim-Projekte.
UNGLAUBLICH: Werke standen TAGE still
Die Attacke schlug am 1. Mai im Foxconn-Campus Mount Pleasant in Wisconsin zu. Mitarbeiter berichteten von einem kompletten Netzwerk-Kollaps. Foxconn schwieg über zehn Tage — bis das Unternehmen am 12. Mai öffentlich bestätigte, dass nordamerikanische Werke betroffen waren. Die Produktion läuft inzwischen wieder an, aber die Daten-Bombe tickt weiter.
SKANDAL: Apple- und Nvidia-Pläne im Dark Web?
Nitrogen postete auf seiner Leak-Site eine Probe: technische Zeichnungen, interne Projekt-Dokumente und Bauanleitungen. Genannte Auftraggeber: Apple, Nvidia, Intel, Google und Dell. Foxconn dementiert nicht, sagt aber auch nicht klar, was wirklich rausgeflossen ist. Sicherheitsforscher warnen: Wenn die Daten echt sind, schadet das nicht nur Foxconn — sondern seinen Großkunden weltweit.
GEFAHR: Conti-2-Code spukt weiter
Nitrogen existiert seit 2023 und basiert auf dem geleakten Builder von Conti 2 — einer der berüchtigtsten Ransomware-Familien der letzten Jahre. Coveware-Forscher warnen seit Februar: Der Nitrogen-Decryptor hat einen Programmierfehler. Selbst wer das Lösegeld zahlt, kommt nicht zuverlässig an seine Daten zurück. Foxconn dürfte das wissen.
So schützt DU deinen Server vor Conti-Erben
Bei Ransomware mit Conti-DNA gibt es Standard-Eintrittsvektoren: RDP ohne MFA, ungepatchte VPN-Gateways und Phishing mit Office-Makros. Schalte RDP offline oder schiebe es hinter eine VPN-/ZTNA-Lösung. Patch alles am Patchday — speziell Edge-Devices. Setze auf 3-2-1-Backup mit mindestens einer Offline- oder Immutable-Kopie. EXTRA-TIPP: Aktiviere AppLocker oder WDAC gegen unsignierte Binaries.
FAZIT: Die Lieferkette wird zur Achilles-Ferse
Wenn Foxconn fällt, wackelt halb Silicon Valley. Der Angriff zeigt: Auftragsfertiger sind das schwächste Glied. Wer als Hersteller mit Foxconn, Pegatron oder Quanta arbeitet, sollte sofort einen Dark-Web-Scan über die eigenen Projekt-Codenamen laufen lassen. Und intern den Notfallplan für „Wir verlieren unsere Lieferkette“ durchspielen.
Häufige Fragen
Welche Foxconn-Werke sind betroffen?
Ist Apple direkt betroffen?
Was kann ich selbst tun?
Sollte Foxconn das Lösegeld zahlen?
Quellen: