Wer Claude Code intensiv nutzt, kennt zwei Sorgen: überraschend hohe Kosten und der Klick, der den falschen Ordner anfasst. Das frische Update vom 8. August nimmt sich beide vor — mit einer Ausgaben-Bremse und einem Vertrauens-Check für unbekannte Verzeichnisse.
NEU: Das Gateway kann jetzt die Rechnung deckeln
Die auffälligste Neuerung betrifft alle, die Claude Code über ein zentrales Gateway betreiben — typisch in Teams und Firmen. Das Gateway kann nun ein Ausgaben-Limit durchsetzen. Ist die Grenze erreicht, zeigt Claude Code eine klare Meldung an: Sie nennt das Limit, den Zeitpunkt des Zurücksetzens und eine Nachricht des Betreibers.
Das nimmt der bisherigen „Warum ist mein Budget weg?“-Frage den Schrecken. Wichtig: Damit die Funktion greift, muss das Gateway auf mindestens Version 2.1.225 laufen.
SCHUTZ: Agenten fragen bei fremden Ordnern nach
Die zweite Neuerung ist ein Sicherheitsnetz. Startet ein Claude-Agent in einem nicht vertrauenswürdigen Verzeichnis, erscheint jetzt eine Vertrauens-Abfrage — genauso, wie man es von Claude selbst kennt. So landet der Agent nicht versehentlich in einem fremden Projekt und führt dort ungefragt Aktionen aus.
EXTRA: Diese Fehler sind endlich weg
Das Update räumt auch mit lästigen Bugs auf:
- Ein vorübergehender 401-Fehler, der ein langlebiges OAuth-Token gegen ein kurzlebiges austauschte und damit Headless-Sessions bis zum Neustart lahmlegte, ist behoben.
- MCP-OAuth-Server unter macOS, die nach einem Schlüsselbund-Timeout plötzlich mit 401-Fehlern um sich warfen, funktionieren wieder zuverlässig.
- Dazu kommen Korrekturen bei der Auto-Modus-Rechteprüfung und der sitzungsübergreifenden Nachrichten-Verarbeitung.
FAZIT: Kleine Schritte, spürbarer Alltag
Kein Feuerwerk, aber genau die Sorte Update, die den Alltag ruhiger macht: klare Kosten-Grenzen und ein Schutz vor versehentlichen Aktionen. Wer Claude Code regelmäßig nutzt, sollte zeitnah aktualisieren — und im Team-Setup auch das Gateway auf den aktuellen Stand bringen.