#Hosting · 3 Min. Lesezeit · Tim Rinkel

HOSTING-HAMMER bei UpCloud! Starter-Server für 3 EURO und Premium-Plan mit AMD-EPYC-Wumms – das ändert JETZT alles!

HOSTING-HAMMER bei UpCloud! Starter-Server für 3 EURO und Premium-Plan mit AMD-EPYC-Wumms – das ändert JETZT alles!

UpCloud zieht heute den Vorhang zurück: am 2. Mai 2026 startet der finnische Cloud-Anbieter zwei neue Server-Linien, die die bisherigen Developer-Plans ablösen. Die Starter-Reihe beginnt bei 3 €/Monat und richtet sich an Hobbyisten, Self-Hoster und Dev-/Staging-Umgebungen. Die Premium-Reihe sitzt am anderen Ende der Skala: AMD EPYC, MaxIOPS-Storage, 99,999 %-SLA. Dazwischen das bekannte Standard-Lineup.

Hinweis: Dieser Beitrag enthält Affiliate-Links (mit * gekennzeichnet). Kaufst du über einen dieser Links, erhalte ich eine kleine Provision — für dich ändert sich der Preis nicht.

HAMMER 1: Starter ab 3 € – billiger als der Vorgänger

Die neuen Starter-Plans sind im Schnitt rund 25 % günstiger als die bisherigen Developer-Plans und übernehmen deren Rolle. Damit stellt sich UpCloud preislich in die Liga von Hetzner Cloud Standard* und DigitalOcean Basic – mit dem Unterschied, dass die SLA bei 99,99 % bleibt und der berühmte „Zero-Cost Data Transfer“ weiterhin gilt. Für ein einfaches WordPress, einen Mastodon-Account oder einen Vaultwarden-Server ist 3 € im Monat eine sehr scharfe Marke.

HAMMER 2: Premium mit AMD EPYC und 99,999 %-SLA

Premium ist die andere Seite der Medaille. UpCloud kombiniert dort die hauseigene MaxIOPS-Storage-Schicht (NVMe mit Replikation) mit AMD-EPYC-Cores und gibt die fünfte Neun in der Verfügbarkeit – das sind statistisch gut 5 Minuten Downtime pro Jahr. Das ist ein Marketing-Versprechen, klar – aber die Vorgängergeneration hat in unabhängigen Benchmarks schon im obersten Drittel mitgespielt.

SCHOCK: Was das für den Markt bedeutet

Im April 2026 hat Hetzner die Preise quer durch das Portfolio um bis zu 35 % angehoben – getrieben vom globalen RAM-Engpass durch die KI-Hardware-Welle. UpCloud setzt dagegen die Einstiegsmarke nach unten. Das wird Druck machen, vor allem bei kleinen VPS-Käufern und Bildungseinrichtungen, die jetzt sehr genau auf den €/GB-RAM und €/CPU-Core schauen.

EXTRA-TIPP: So ziehst du sauber um

Wenn du heute auf einem Developer-Plan sitzt, prüf zuerst, ob der Starter-Plan bei deiner Kombi (RAM, Storage, Bandbreite) wirklich günstiger ist – die Tarif-Kurve verschiebt sich, Storage-lastige Workloads können teurer werden. Image und Snapshots lassen sich in der gleichen Zone in wenigen Minuten kopieren; bei einem Wechsel auf Premium würde ich vorher 24 Stunden mit synthetischen IO-Tests messen, ob die fünfte Neun deinem Workload überhaupt etwas bringt.

FAZIT: Frischer Wind im EU-Cloud-Segment

UpCloud ist nicht der Größte, aber im EU-Cloud-Segment einer der konsistentesten Anbieter. Die heutige Tarifrunde ist ein klares „Wir sehen den Hetzner-Hebel und wir sehen den AI-Capex-Druck – und wir wollen den Mittelstand nicht verlieren“. Für Self-Hoster und Homelabber, die einen Public-Cloud-Anker brauchen, ist der 3-€-Starter ein neues Pflicht-Angebot zum Vergleich.

Quellen

Häufige Fragen

Was kostet der billigste UpCloud-Server jetzt wirklich?
Der Starter-Plan beginnt bei 3 € im Monat. Was du dafür konkret an CPU, RAM und Storage bekommst, hängt vom Datacenter ab; UpCloud listet die genauen Specs in der Pricing-Übersicht. Datentransfer ist – wie gewohnt – kostenfrei.
Lohnt sich der Premium-Plan gegenüber Hetzner?
Wenn du IO-lastig fährst (Datenbanken, Object-Storage, Video-Encoding) und auf eine harte SLA angewiesen bist, ja. Für reine Compute-Workloads ohne SLA-Druck bleibt Hetzner trotz April-Preisrunde meist günstiger pro CPU-Core.
Werden meine bestehenden Developer-Plans automatisch migriert?
Nicht automatisch. UpCloud lässt die alten Pläne weiterlaufen, schlägt aber im Dashboard die neuen Starter-Plans als Migrationsziel vor. Den Wechsel machst du per Snapshot und Restore in der gleichen Zone.
Wie sieht es mit deutschem Datenschutz aus?
UpCloud hat ein Frankfurter und ein Helsinki-Rechenzentrum, beide in der EU. Auftragsverarbeitungsverträge nach DSGVO sind verfügbar. Für sensible Daten reicht das in vielen Fällen aus, ist aber kein Ersatz für die eigene DPIA.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert