PLEX-PREIS-HAMMER zum Sommer! Ab dem 1. Juni 2026 kostet der Remote Watch Pass plötzlich 50 Prozent mehr. Aus 1,99 US-Dollar pro Monat werden 2,99 US-Dollar, der Jahres-Tarif klettert von 19,99 auf 29,99 US-Dollar. Für Homelabber heißt das: Rechnen, planen — oder umsteigen.
SCHOCK: Schon WIEDER eine Preisrunde!
Plex hat seine Pricing-Welle 2025 mit einer brutalen Anpassung gestartet: +40 Prozent beim Monats-, +75 Prozent beim Jahres- und +108 Prozent beim Lifetime-Tarif. Gleichzeitig wurde das kostenlose Remote-Streaming abgeschafft und durch den damals 1,99-Dollar-Pass ersetzt. Jetzt, ein Jahr später, dreht Plex wieder am Rad.
Offizielle Begründung: steigende Infrastruktur-Kosten. Klingt vertraut, oder? Hetzner war’s im April, OVH im März, Plex zieht nach. Was bei Cloud-Hostern eine Rolle spielt — Energie, Rack-Space, Netzwerk — gilt natürlich auch für eine Streaming-Vermittlungsschicht. Der Punkt ist nur: Du als Nutzer hostest deinen Plex-Server SELBST. Du zahlst Strom, Hardware, Internet. Was Plex hostet, ist „nur“ die Brücke.
UNGLAUBLICH: Wer überhaupt noch Pass braucht
Kurz die Lagebeurteilung 2026:
- Lokales Streaming: Im gleichen LAN bist du weiter kostenlos. Plex bleibt Plex.
- Remote-Streaming: Pflicht-Pass. Entweder Remote Watch Pass für 2,99/Monat — oder Plex Pass (Lifetime/Annual).
- Hardware-Transcoding: Braucht weiter den vollen Plex Pass. Remote Watch Pass reicht dafür nicht.
- Freunde mit eigenen Servern: Wenn die im selben LAN sind, kostenlos. Übers Internet teilen — Pass nötig.
SOFORT-PLAN: Was du JETZT prüfen solltest
- Status checken. Welcher Pass läuft bei dir? Bestehende Jahres-Pässe können vor 1. Juni verlängert werden — alter Preis hält oft noch eine Periode.
- Familie befragen. Wer streamt überhaupt remote? Wenn nur du selber unterwegs gelegentlich was schaust — überleg dir, ob ein Tailscale-Tunnel ins Heim-LAN nicht eleganter ist.
- Migration prüfen. Jellyfin, Emby, oder ein einfacher Tailscale-Mesh-Zugang — alle drei eliminieren den Plex-Pass-Bedarf.
- Tautulli weiter nutzen. Wenn du Plex behältst: Tautulli liefert dir saubere Statistiken, was eigentlich gestreamt wird. Kostenlos. Dann weißt du, ob der Pass-Preis sich für dich noch rechnet.
EXTRA-TIPP: Tailscale plus Jellyfin = NULL Pass-Kosten
Konkrete Setup-Idee, falls du dich vom Pass verabschieden willst: Jellyfin auf dem gleichen Server, Tailscale-Mesh für Zugriff von außen. Du, dein Partner, Freunde — alle bekommen einen Tailscale-Account, sind im gleichen Tailnet, streamen Jellyfin, als ob sie im LAN wären. Kein Port-Forwarding, kein Zertifikat-Geraffel, kein Pass.
FAZIT: Plex zwingt zur Entscheidung
Plex hat 2025/2026 eine klare Botschaft gesendet: Wir wollen Geld. Das ist legitim — aber es macht den Open-Source-Wettbewerb attraktiver. Wer nur Streaming will, prüft Jellyfin. Wer das Plex-Ökosystem (Plexamp, Mobile-Apps, Discover) wirklich nutzt, zahlt halt 1 Dollar mehr im Monat. Beides legitim — Hauptsache, die Entscheidung war bewusst.