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Betreibst du Proxmox VE im Homelab oder im Unternehmen? Dann kommt die beste Nachricht des Quartals: Proxmox VE 9.1 ist raus und bringt Features, die lange überfaellig waren. Vor allem eins: OCI-Container-Support für LXC.
HAMMER: OCI-Images direkt als LXC laden!
VORWISSEN gefragt: Du brauchst die Proxmox-Basis, bevor du in OCI-Container einsteigst. Im kompletten Proxmox-Guide erklären wir Installation, Storage-Wahl und VM/LXC-Anlage von Null — perfekte Vorbereitung für den OCI-Spaß in diesem Artikel.
Bisher war die Trennung klar. LXC-Container = Proxmox-Spezialitaet. Docker-Images = extra Installation. Mit 9.1 fällt die Wand.
Du kannst jetzt:
- OCI-Images direkt aus Registries ziehen – Docker Hub, GHCR, Quay, alles.
- Eigene OCI-Templates hochladen
- LXC-Container aus OCI-Images starten
Das bedeutet: Der riesige Docker-Zoo wird nutzbar, ohne dass du Docker zusaetzlich installierst. Hammer für alle, die lieber LXC verwenden.
SDN-HAMMER: Endlich sehen, wer wohin funkt!
Die SDN-Komponente in Proxmox war lange Voodoo. Man hat’s irgendwie zusammengeklickt, aber nie richtig Einblick bekommen. 9.1 macht Schluss damit:
- Detailliertes Monitoring direkt im Web-Interface
- Alle Gaeste auf lokalen Bridges und VNets werden angezeigt
- Reporting auf SDN-Ebene
Wer VXLAN, EVPN oder ZoneT nutzt, hat endlich eine Chance, Probleme zu finden – ohne CLI-Orgie.
vTPM-SNAPSHOTS im qcow2!
Klingt nerdig, ist aber riesig wichtig. Moderne Windows-Gast-Systeme brauchen TPM 2.0. In Proxmox bisher: Snapshot mit aktiver vTPM? Probleme. Auf vielen Storage-Typen nicht machbar.
Ab 9.1 landet der vTPM-Zustand im qcow2-Image. Folge:
- Snapshots funktionieren auf jedem Storage
- Backup ist sauberer
- Windows 11/Server 2025-Gaeste leben länger
KERNEL 6.17.2 IST DRIN!
Als Basis dient Debian 13.2 "Trixie" mit Kernel 6.17.2. Dazu frische Versionen der üblichen Verdaechtigen:
- QEMU 10.1.2
- LXC 6.0.5
- ZFS 2.3.4
- Ceph Squid 19.2.3
Alles getestet, alles integriert. Die Kombi ist stabil, nicht Bleeding Edge. Ideal für Produktivsysteme.
GEFAHR: Vor dem Upgrade SICHERN!
Proxmox-Upgrades sind zuverlaessig, aber nicht magisch. Bevor du pveupgrade drueckst:
- Gaeste-Backups auf einen externen Proxmox Backup Server schreiben
- Konfigurationen sichern:
/etc/pve/,/etc/network/interfaces - pve-test-Repository zuerst auf einem Lab-Node probieren
- Cluster-Upgrade knotenweise: einen raus, aktualisieren, rein, nächster
So zieht du das Upgrade in 20 MINUTEN durch!
Standard-Ablauf auf einem einzelnen Host:
apt update && apt full-upgrade- Neustart planen
- Nach Reboot:
pveversion -vprüfen - Erste VMs testen, LXC prüfen
- SDN-Dashboard erkunden
EXTRA-TIPP: Der richtige Untersatz zählt!
Proxmox läuft prima auf Consumer-Hardware – aber Profi-Geräte fuehlen sich besser an. Ein Minisforum UM790 Pro Mini-PC* mit AMD Ryzen 9 7940HS packt selbst umfangreiche Labs ohne Muh.
Wer’s lieber Intel mag, nimmt den Intel NUC 13 Pro NUC13ANHi5*. Beides klein, leise, sparsam. Für den Cluster: zwei oder drei davon in Reihe und einen Crucial Pro DDR5 32GB Kit* als RAM-Booster.
UNGLAUBLICH: SDN + OCI machen Proxmox zum Dauer-Konkurrenten!
Lange war VMware das Maß. Nach den Broadcom-Preisschocks flieht halb Europa zu Proxmox. Mit 9.1 liefert Proxmox Features, die man frueher nur in vSphere-mit-NSX-Setups hatte – zum Bruchteil des Preises.
FAZIT: Update einplanen – JETZT!
Proxmox VE 9.1 ist ein klares Sollst-du-einspielen-Update. Die neuen Features sind keine Spielerei, sondern machen den Alltag besser.
Dein Plan:
- Backup Server prüfen
- Lab-Node aktualisieren
- Cluster knotenweise upgraden
- OCI-Images testweise ziehen
Dein Homelab bekommt einen Turbo – und du hast mehr Ruhe.