NAS-HAMMER bei Ugreen! Am 11. Mai 2026 startet der lange angekündigte DXP6800 Pro — ein Sechs-Bay-NAS mit Intel i5-1235U, DDR5-Speicher und einem UGOS Pro, das mittlerweile ernst zu nehmen ist. Für Homelabber heißt das: ordentlicher Konkurrenzdruck zu Synology und QNAP.
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SCHOCK-MOMENT: Sechs Bays, Intel-i5, DDR5
Was beim DXP6800 Pro auffällt, ist die Hardware-Klasse. Während viele Heim-NASe mit Celeron- oder Mittelfeld-Pentium herumkrebsen, packt Ugreen einen Intel i5-1235U rein — das ist ein 12th-Gen-Hybrid-Chip mit zwei P-Cores und acht E-Cores. Mit DDR5-SODIMM-RAM (laut Ugreen-Produktseite bis zu 96 GB) hat das Ding ernsthafte Reserven für VMs, Container und sogar leichte LLM-Inference.
Sechs Drive-Bays: typisches Homelab-Layout ist 4× HDD im RAID-5 für Bulk-Storage, zusätzlich 2× NVMe-Slots als Cache und für VM-Volumes. Wer mehr Disks anschließen will: USB-3.2-Gen-2-Erweiterungen sind dokumentiert, ein offizielles Erweiterungs-Gehäuse kommt laut Ugreen-Roadmap später im Jahr.
Wer mit vier statt sechs Bays auskommt, findet in der kleineren Schwester UGREEN NASync DXP4800 Pro* ein nahezu identisches UGOS-Pro-Konzept — günstiger, kompakter und seit Monaten am Markt eingespielt.
UNGLAUBLICH: UGOS Pro hat 2026 ABGELIEFERT
UGOS Pro war 2024 noch ein Witz — eine wackelige Beta, die niemand ernsthaft anfassen wollte. Die 2026er-Welle sieht völlig anders aus. Jetzt unterstützt UGOS Pro:
- Native Docker-Verwaltung mit Compose-Editor im Web-UI
- Snapshot-fähige Btrfs- und ZFS-Datasets
- Active-Backup-Modul für Windows-, Mac- und Linux-Clients
- App-Store mit über 100 verifizierten Paketen (Plex, Jellyfin, Immich, Home Assistant, Frigate)
- Geplante 3rd-Party-Application-Support-Plattform (laut Ugreen-Roadmap H2/2026)
HAMMER-FEATURE: KI-Console „iDX“ kommt
Was Ugreen 2026 besonders puscht, sind die iDX-Module: AI-Console für lokales Modell-Management, ein eigener LLM-Assistent namens „Uliya“, eine Voice-Memo-App. Auf einem i5-1235U mit 96 GB DDR5 läuft ein quantisiertes Llama-3.3-13B oder Qwen-3-14B locker — keine Wunder, aber für lokale Heim-KI ausreichend.
EXTRA-TIPP: Worauf du beim Kauf achten solltest
Drei kleine Stolperfallen, die niemand auf der Verkaufsseite groß bewirbt:
- RAM-Slots. Standard kommt das DXP6800 Pro mit 8 GB bestückt. Für VMs und KI willst du auf 32 GB+ aufrüsten — die Slots sind kundenfreundlich zugänglich, aber das offizielle Crucial-Modul wird nicht überall mitgeliefert.
- Netzwerk. Ein 2,5-GbE-Port ist Standard, ein zweiter 10-GbE-Port ist je nach Konfigurationsstufe aufpreispflichtig. Wer ein 10-GbE-Switch zuhause hat, will diese Variante.
- UGOS-Pro-Lizenz. Basis-UGOS ist kostenlos, manche Pro-Features (Hyper-Backup-Schwesterfunktion, AI-Console) sind in Lizenz-Paketen. Aktuelle Preise vor dem Kauf checken.
FAZIT: Ugreen ist 2026 ein ECHTER NAS-Player
Synology und QNAP haben die NAS-Welt jahrelang dominiert. Ugreen tritt mit dem DXP6800 Pro mit besseren CPUs, modernerem RAM und einer ernst zu nehmenden Software in den Ring. Für Self-Hoster mit Geschmack an leistungsstarker Hardware ist das eine echte Alternative. Erst Reviews abwarten — und wenn der erste Schwung Käufer keine Bug-Welle meldet, lohnt sich der Blick.